Was ändert sich beim Renteneintrittsalter?

Was ändert sich beim Renteneintrittsalter?

Wegen des demografischen Wandels beschloss die Bundesregierung 2006, das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Die schrittweise Anhebung beginnt mit dem Geburtsjahrgang 1947. Ab 2012 wird das Rentenalter in monatlichen Schritten erhöht, ab 2024 in zweimonatlichen Schritten.

Änderungen beim Renteneintrittsalter

Die volle Regelaltersrente bekommt nur, wer das 67. Lebensjahr vollendet hat. Wer 65 Jahre alt ist und mindestens 45 Jahre lang Beiträge entrichtet hat, kann im Rahmen der "Altersrente für langjährig Versicherte" schon vor dem 67. Geburtstag in Rente gehen. Alle ab 1964 Geborenen, die früher verrentet werden möchten, müssen pro Jahr mit Abschlägen rechnen.

Diagramm zum Renteneintrittsalter

Änderungen beim Frührenteneintritt von Frauen

Es gibt auch Änderungen bezüglich der Frühverrentung von Frauen. Diejenigen, die vor 1952 geboren wurden, können frühestens ab dem 60. Lebensjahr mit 18 Prozent Abschlag ihre Rente in Empfang nehmen. Die Erhöhung des Rentenalters führt also dazu, dass die Beitragszahlungen verlängert, der Bezug dieser jedoch verkürzt wird.

Wer früher in Rente will, muss Einbußen hinnehmen

Die Höhe Ihrer gesetzlichen Rente hängt auch sehr stark vom Renteneintrittsalter und der Zahl Ihrer Beitragsjahre ab. Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit, früher verrentet zu werden.

Es gilt: Wer vor dem 67. Lebensjahr in den Ruhestand gehen will, kann seine Rente auch früher beantragen – er muss allerdings deutliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Arbeitnehmer, die 35 Jahre Beiträge gezahlt haben, können weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, allerdings müssen auch sie dann Abschläge in Höhe von 0,3% für jeden Monat in Kauf nehmen.

Ausnahmen von der Regel

Ausnahmen bilden diejenigen, die vor dem 01.01.1955 geboren wurden, vor dem 01.01.2007 eine verbindliche Vereinbarung für Altersteilzeitarbeit getroffen haben und diejenigen, die Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus bezogen.

Durch private Rentenvorsorge Einbußen ausgleichen

Um trotz eines früheren Rentenbeginns seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, empfehlen Experten, sich frühzeitig um die private Altersvorsorge zu kümmern. Da es unzählige Vorsorgeformen und Vorsorgeprodukte am Markt gibt und die Vielzahl der Angebote unerfahrene Sparer schnell überfordern bzw. verunsichern kann, ist die professionelle Hilfe von erfahrenen Vorsorgeexperten gefragt. Fachkundige Versicherungsmakler können Ihnen einen Überblick über die möglichen Varianten der Absicherung im Rentenalter geben. Achten Sie bei der Beratung darauf, dass diese unabhängig von verschiedenen Versicherungsinteressen erfolgt, d.h. legen Sie Wert auf eine neutrale Beratung und lassen Sie sich nichts „aufschwatzen“.

Renteneintrittsalter
Sorglos im Ruhestand
durch die private Altersvorsorge

 

Klären Sie zunächst für sich selbst, warum Sie eine private Altersvorsorge abschließen möchten, wie hoch Ihr Finanzbedarf nach Ihrem Berufsleben tatsächlich sein wird und wie viel Geld Sie zurzeit in die private Altersvorsorge investieren können und wollen. (Mehr zum Thema Versorgungslücke im Alter) Gemeinsam mit einem kompetenten Vorsorgeexperten können Sie dann in Erfahrung bringen, welche Form der privaten Altersvorsorge am ehesten für Sie in Frage kommt. Der Fachmann kann Ihnen anschließend konkrete Vorsorgeprodukte empfehlen, Ihnen die Chancen und Risiken der einzelnen Angebote ausführlich erklären und individuelle Fragen persönlich beantworten. Da die private Altersvorsorge ein sehr wichtiges, aber zugleich auch ein sehr komplexes Thema ist, sollten Sie sich nach dem Beratungsgespräch in Ruhe überlegen, welches Vorsorgeprodukt Ihnen am meisten zusagt.

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