Altersvorsorge nach Altersgruppen

  • Finden Sie die richtige Altersvosorge
  • Tipps zu den Altersvorsorgeprodukten
  • Individuelle Beratung von unseren Experten

Das Wichtigste zu den Altersgruppen in Kürze

Private Altersvorsorge für 30-Jährige

Für die 30-40-Jährigen gibt es verschiedenste Altersvorsorgeprodukte. Familien sollten sich die jährlichen staatlichen Zulagen in Höhe von bis zu 300 Euro sichern, die es für einen Riester-Vertrag gibt. Immobilien bieten auch den 30-Jährigen eine gute Gelegenheit, die gesetzliche Rente im Alter aufzustocken. Sicherheitsorientierte Versicherungen wie die Kapitallebensversicherung erfordern zwar Disziplin bei den Beitragszahlungen, werden aber mit einer Mindestverzinsung des Sparvermögens belohnt. Wem der Sinn nach mehr Rendite steht, sollte sich für eine private Altersvorsorge entscheiden, die mehr Chancen verspricht, aber auch mehr Risiko birgt. Dazu zählen zum Beispiel Fondssparpläne. Die berufliche Altersvorsorge bietet eine weitere Absicherungsmöglichkeit. Wenn Sie mehr über die verschiedenen privaten Vorsorgeprodukte wissen wollen, mit denen Sie sich finanziell auf das Alter vorbereiten können, lesen Sie hier weiter.

Private Altersvorsorge für 40-Jährige

Je weiter voran das Alter schreitet, desto wichtiger ist es, nicht nur auf renditereiche Vorsorgemöglichkeiten zurückzugreifen. Denn die 40-50-Jährigen stehen zwar noch nicht unmittelbar vor der Rente und können noch in risikofreudigere Fonds investieren, doch bleibt bei Verlust nicht mehr allzu viel Zeit, um eine Rücklage für die Rente zu erwirtschaften. Daher ist es sinnvoll, das Kapital nun nach und nach in sichere Anlagen zu stecken. Verbraucher, die fest im Berufsleben stehen, können eine betriebliche Altersvorsorge abschließen. Bestenfalls werden sie dabei von ihrem Arbeitgeber unterstützt. Diese private Altersvorsorge wird von vielen noch unterschätzt, dabei bietet sie einige Vorzüge. Auch der Abschluss einer Riester oder Rürup Rente (für Freiberufler und Selbständige) kann sich durch die staatliche Förderung noch lohnen. Was Sie alles machen können, damit Sie Ihren Lebensabend nicht nur mit der geringen gesetzlichen Rente bestreiten müssen, erfahren Sie hier.

Private Altersvorsorge für 50-Jährige

Personen, die zwischen 50 und 60 Jahren alt sind, bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, um privat für das Alter vorzusorgen. Dennoch bieten sich einige Produkte an. Wurde bereits eine Lebensversicherung abgeschlossen und diese wird nun ausgezahlt, haben ältere Menschen genügend Kapital, das sie investieren können, um monatliche Zahlungen bis an das Lebensende zu erhalten. Von Fondssparplänen mit renditestarken Anlageformen wie Aktien ist dieser Altersgruppe aufgrund des erhöhten Risikos abzuraten. Stattdessen eignen sich Mischfonds, bei denen weniger Risiko zu erwarten ist. Banksparpläne gelten hingegen als sicher und zudem flexibel, da sie vorzeitig gekündigt werden können. Mit ihnen lässt sich kurzfristig Geld ansparen, doch die Verzinsung ist gering. Die Sofortrente ermöglicht durch die Zahlung eines Einmalbetrags eine monatlich festgelegte Rente. Interessieren Sie sich für die private Altersvorsorge der 50-60-Jährigen? Dann informieren Sie sich über die Sofortrente.

Altersvorsorge – Ab 30 an später denken

Im Alter zwischen 30 und 39 Jahren ist die beste Zeit, sich nicht nur langsam Gedanken um die finanzielle Versorgung im Alter zu machen, sondern die Altersvorsorge direkt in Angriff zu nehmen. Schließlich bleiben bis zur Rente nicht einmal mehr vierzig Jahre Zeit. Das hört sich zwar nach viel an. Jedoch können Sie jetzt selbst noch mit kleinen Beiträgen viel erreichen, wenn Sie sofort mit Ihrer Altersvorsorge beginnen beziehungsweise Ihre bisherigen Bemühungen sinnvoll ergänzen.

1. In drei Schritten zur passenden Altersvorsorge

In den Dreißigern sind die meisten jungen Menschen als Arbeitnehmer, Beamte oder Selbstständige im Beruf etabliert. Sie haben oft Kinder oder befassen sich aktuell mit der Familienplanung. Vielleicht gehören Sie zudem zu den Menschen, die gerade eben oder schon bald in die eigenen vier Wände ziehen und statt Miete Raten für die Baufinanzierung begleichen.

Menschen ab 30 verfügen darüber hinaus im Regelfall über finanzielle Rücklagen, aus denen nicht nur der nächste Urlaub bezahlt werden kann, sondern im Notfall ebenso unvorhergesehene, größere Ausgaben. Als nächster Schritt gilt es nun, die finanzielle Sicherheit für den Lebensabend zu gewährleisten.

Unser Tipp:

Wenn Sie 30 Jahre alt sind und heute mit Ihrer Altersvorsorge beginnen, können Sie sich selbst mit einem sehr sicheren Vorsorgeprodukt bei einer monatlichen Zahlung von 100 Euro eine zusätzliche Rente von über 400 Euro ab einem Alter von 67 Jahren sichern.

Schritt 1: Die Bestandsaufnahme

Nicht jede Altersvorsorge kommt für jeden Menschen infrage. Um zu erfahren, welches Vorsorgeprodukt Ihnen am besten im Alter hilft, ist es ratsam, zuerst eine Bestandsaufnahme zu machen. Dadurch erhalten Sie einen besseren Überblick über geeignete Vorsorgeformen. Auch ein Vorsorgeexperte benötigt bei einer fachgerechten Beratung diese Informationen, um mit Ihnen zusammen Ihre Altersvorsorge ausfindig zu machen.

1. Finanzielle Möglichkeiten prüfen

Wie viel Geld Sie monatlich für das Alter sparen sollten, hängt stark davon ab, wie hoch Ihr Einkommen ist und welche finanziellen Verpflichtungen Sie haben. Zahlen Sie beispielsweise gerade ein Haus ab, sollten Sie sehr genau kalkulieren, welcher Anteil Ihres verfügbaren Einkommens in die Altersvorsorge fließen kann. Als Selbstständiger ist es ebenfalls ratsam, für auftragsschwache Zeiten finanziell gewappnet zu sein. Berücksichtigen Sie die durchschnittlichen Einnahmen und Ausgaben der letzten zwölf Monate um einen genauen Überblick über die finanziellen Rahmenbedingungen für Ihre Vorsorge zu erhalten.

2. Liquiditätsreserven

Wahrscheinlich haben Sie bereits eine Rücklage für Notfälle angespart. Manchmal sind die Reserven jedoch in Form von Festgeld angelegt oder anderweitig nicht verfügbar. In diesem Fall ist es wichtig, vorerst einen Notfallgroschen von mindestens drei Nettomonatsgehältern zurückzulegen, bevor Sie an Ihre Altersvorsorge denken.

Unser Tipp:

Lagern Sie Ihre Notfallreserve auf einem Tagesgeldkonto. Auf dieses können Sie jederzeit zugreifen. Zudem erhalten Sie hier wenigstens einen kleinen Zinssatz auf Ihr Erspartes.

3. Risikoabsicherung

Haben Sie sich bereits gegen Schadensersatzansprüche, den Verlust Ihrer Arbeitskraft und gegebenenfalls das Todesfallrisiko abgesichert? Wenn Ihre Antwort nein lautet, sollten Sie sich dringend zuerst um folgende Versicherungen kümmern, bevor Sie Ihre Altersvorsorge in Angriff nehmen.

  • Die Haftpflichtversicherung ist die wichtigste Absicherung für jeden Bürger. Nur etwa 15 Prozent aller Haushalte haben sich noch nicht gegen Schadensersatzansprüche geschützt, die zum Teil in die Millionenhöhe gehen.
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn Sie Ihrem Beruf aufgrund von Krankheit, Unfall oder psychischen Problemen nicht mehr nachgehen können. Jüngere Versicherungsnehmer zahlen geringere Beiträge, daher empfiehlt sich der Abschluss so früh wie möglich.
  • Die Risikolebensversicherung gibt Ihrer Familie finanzielle Sicherheit, sollte Ihnen etwas zustoßen. Sie zahlt im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme aus, um beispielsweise den Einkommensausfall auszugleichen.

Unser Tipp:

Vergleichen Sie bei den genannten Versicherungen die Leistungen und Höhe der Beiträge. Gerade bei den Kosten lässt sich oft Geld sparen – Geld, das Sie besser für Ihre Altersvorsorge aufwenden können.

4. Lebenssituation und -planung

Neben Ihrem Einkommen, den durchschnittlichen Ausgaben und dem Umfang Ihrer bisherigen Absicherung dürfen Sie natürlich nicht vergessen, dass sich Ihre Lebenswelt ganz entscheidend von der anderer Altersgenossen unterscheiden kann. Haben Sie beispielsweise Kinder? Planen Sie einen Hauskauf oder wollen Sie sich in nächster Zeit selbstständig machen? All diese Faktoren haben Einfluss darauf, welche Altersvorsorge für Sie infrage kommt.

Selbstständige haben etwa im Regelfall keinen Anspruch auf die staatlichen Zulagen der Riester-Rente. Dafür können Sie sich mit der Rürup-Rente Steuervorteile sichern. Wer einen Hauskauf plant, sollte hingegen unbedingt mit einem Experten über eine Altersvorsorge sprechen, deren Beiträge sich gegebenenfalls ohne Probleme anpassen lassen. So bleiben Sie auch bei einem finanziellen Engpass flexibel.

Schritt 2: Ihre persönliche Vorsorge-Strategie bestimmen

Nur auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen, die betriebliche Altersvorsorge nutzen oder sich mit der privaten Vorsorge eine zusätzliche Rente sichern? – Wenn Sie auf der Suche nach der besten Vorsorgestrategie für sich sind, ist es wichtig zu verstehen, wie die Altersversorgung in Deutschland aufgebaut ist. Das 3-Schichten-Modell veranschaulicht, dass es neben der gesetzlichen Rente Möglichkeiten gibt, mit und ohne staatlicher Unterstützung die finanzielle Versorgung aufzubessern.

1. Diese privaten Vorsorgemöglichkeiten gibt es

Mit 30 bis 39 Jahren sind Sie hinsichtlich Ihrer Altersvorsorge noch nicht eingeschränkt. Das bedeutet, eine ganze Reihe von Möglichkeiten steht Ihnen offen. Zudem müssen Sie nicht gänzlich auf Sicherheit setzen, wodurch auch renditestarke Vorsorgeprodukte infrage kommen.

Klar ist allerdings, dass es in der Regel nicht reicht, allein auf die gesetzliche Rentenversicherung zu vertrauen. Das Rentenniveau wird in den nächsten Jahren weiter sinken, was effektiv für Sie bedeutet, dass Ihnen im Alter aus der gesetzlichen Rente weniger Geld zur Verfügung steht. Möchten Sie nicht auf Ihren bisherigen Lebensstandard verzichten oder gar in finanzielle Nöte geraten, ist eine zusätzliche Vorsorge unumgänglich. Arbeiten Sie als Selbstständiger, erhalten Sie oft ohnehin nur geringe oder gar keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Bleibt nur die Frage, welche Altersvorsorge für Sie am besten geeignet ist. Nicht selten ist es ratsam, verschiedene Vorsorgemöglichkeiten sinnvoll miteinander zu kombinieren. Die Riester-Rente bietet beispielsweise attraktive Zulagen vom Staat, allerdings werden nur Beiträge bis zu einer bestimmten Höhe gefördert. Hier ist es manchmal empfehlenswert, die oft sehr sichere Förderrente durch eine zusätzliche private Rentenversicherung mit guten Renditechancen zu kombinieren.

Diese Altersvorsorgeprodukte stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Lebensversicherung: Bauen Sie Kapital auf und sichern gleichzeitig Ihre Angehörigen finanziell ab.
  • Rentenversicherung: Investieren Sie heute monatlich Beiträge und werden später durch eine lebenslange Rente zusätzlich finanziell unterstützt.
  • Rürup-Rente: Sichern Sie sich mit einer Rentenversicherung beziehungsweise einem Bank- oder Fondssparplans eine Rente und profitieren dabei heute von hohen Steuervorteilen.
  • Riester-Rente: Sparen Sie für eine lebenslange Rente und werden vom Staat durch Zulagen und Steuervorteile unterstützt.

Je nachdem, ob Sie eher sicherheits- oder renditeorientiert sind, können Sie verschiedene Produkte dieser Altersvorsorgemöglichkeiten abschließen. So sind Riester- und Rürup-Renten, Lebens- und Rentenversicherung als sichere, sogenannte klassische Varianten oder eher renditeorientiert als fondsgebundene Policen verfügbar. Für klassische Produkte gibt es seit dem 1. Januar 2017 allerdings nur noch eine garantierte Verzinsung von 0,9 Prozent. Vorsorgeexperten raten jungen Sparern daher verstärkt zu fondsgebundenen Varianten.

2. Risikoprofil und Anlageform ermitteln

Welcher Anlagetyp sind Sie?

  • Sicherheitsbewusst – Sie setzen eher auf garantierte Leistungen als auf eine höhere Rendite
  • Renditeorientiert – Sie wollen eine höhere Rendite erzielen und nehmen dafür ein gewisses Risiko in Kauf
  • Ich bin mir unsicher – Ich möchte gerne mehr erfahren

Im Alter zwischen 30 und 39 Jahren können Sie auf renditeorientierte Produkte setzen. Denn selbst wenn diese kurzfristig durch Kursverluste an Wert verlieren, werden die Wertverluste meist im Laufe der Zeit ausgeglichen.

Unser Tipp für 30- bis 39-Jährige:

Fondsgebundene Altersvorsorgeprodukte bieten Ihnen die bessere Rendite. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen können klassische Produkte die Kosten und die Inflation kaum wettmachen.

Ab welchem Alter möchten Sie eine Auszahlung erhalten?

  • Ab 60 Jahre
  • Wenn ich über 70 Jahre bin

Zahlreiche Altersvorsorgeprodukte ermöglichen erst mit 62 Jahren einen Rentenbeginn. Ansonsten drohen steuerliche Nachteile oder der Verlust von staatlichen Fördermitteln. Darüber hinaus erhöht sich die spätere Auszahlung mit jedem Monat, den Sie länger in den jeweiligen Vertrag einzahlen. Allerdings gibt es Möglichkeiten für eine frühere Auszahlung. Hier kann Sie gegebenenfalls ein Altersvorsorgeexperte beraten.

Wie soll die Auszahlung aussehen?

  • Einmalzahlung
  • Monatliche Rente
  • Was empfiehlt sich für mich?

Bei bestimmten Altersvorsorgeverträgen, etwa der Rürup-Rente, ist nur eine Rentenzahlung vorgesehen. Die Riester-Rente sieht auf Wunsch hingegen eine Teilauszahlung in Höhe von 30 Prozent des Sparanteils vor. Wollen Sie zu Rentenbeginn hingegen frei über Ihr Kapital verfügen, können Sie eine Kapitallebensversicherung abschließen. Angesichts der steigenden Lebenserwartung ist eine lebenslange Rentenzahlung in vielen Fällen jedoch sinnvoller.

Wollen Sie einen Hinterbliebenenschutz vereinbaren?

  • Ja.
  • Nein.
  • Was bedeutet das genau?
  • Ist das für mich sinnvoll?

Mit einer Lebensversicherung sorgen Sie für Ihren Partner und Ihre Kinder finanziell vor, für den Fall, dass Sie sterben sollten. Gleichzeitig wird bei einer Kapitallebensversicherung Geld angespart, dass Ihnen am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird und das Sie für Ihren Lebensabend verwenden können. Oftmals ist es möglich, bei einer Rentenversicherung oder einem anderen Altersvorsorgeprodukt ebenfalls eine Hinterbliebenenvorsorge zu vereinbaren.

Unser Tipp zum Hinterbliebenenschutz:

Kapitallebensversicherungen gelten gemeinhin als zu teuer. Jedoch können Sie Ihre Liebsten mit einer Risikolebensversicherung günstig absichern und mit einer Rentenversicherung oder Riester- beziehungsweise Rürup-Rente gleichzeitig für das Alter vorsorgen.

Wollen Sie bei der Altersvorsorge eine staatliche Förderung erhalten?

  • Ja, welche Möglichkeiten gibt es?
  • Nein.

Es gibt bei der Altersvorsorge zwei Formen der staatlichen Unterstützung: die Riester-Rente und die Rürup-Rente. Insbesondere wenn Sie Arbeitnehmer sind, kommt die Riester-Rente infrage, die direkte Zulagen für Ihren Altersvorsorgevertrag bietet. Dabei erhalten Sie jedes Jahr eine Grundzulage sowie für jedes Kind einen Zuschuss von bis zu 300 Euro. Allerdings kommt nicht jeder Sparer in den Genuss der Riester-Zulagen. Zudem eignet sich die Förderrente vorrangig für Familien und Durchschnittsverdiener. Verfügen Sie über ein sehr gutes Einkommen beziehungsweise sind selbstständig tätig, empfiehlt sich als Alternative die Rürup-Rente. Diese wird durch sehr hohe Steuervorteile staatlich gefördert.

Unser Tipp für junge Familien:

Mit Anfang 30 gründen viele Menschen eine Familie. Selbst mit einem geringen Haushaltseinkommen kann sich die Altersvorsorge mit einer Riester-Rente empfehlen. Denn für Kinder, die nach 2007 geboren wurden, gibt es vom Staat jährlich 300 Euro – plus die Grundzulage von 154 Euro.

Schritt 3: Altersvorsorge abschließen

Mit Anfang oder Mitte 30 haben Sie sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dass es sich bei einigen Versicherungen, Strom, Gas und Telefon gelegentlich lohnt, Angebote zu vergleichen und den Anbieter zu wechseln. Bei der Altersvorsorge ist das nicht so einfach. Manche Altersvorsorgeverträge können gar nicht gekündigt werden. Deshalb ist es empfehlenswert, dass Sie sich vor der Entscheidung für eine bestimmte Vorsorge etwas Zeit nehmen und gegebenenfalls von einem Experten beraten lassen.

Anbieterwahl

Bei der Altersvorsorge gilt es nicht, den günstigsten Anbieter zu finden. Stattdessen ist es wichtig, am Beginn des Ruhestandes möglichst gut finanziell versorgt zu sein. Das bedeutet, Sie sollten bei der Anbieterwahl auf niedrige Kosten, ein finanzstarkes Unternehmen und eine gute Rendite achten.

Bank oder Versicherung

Vertrauen in die eigene Hausbank zu haben ist gut. Allerdings sollten Sie bei der Wahl der richtigen Altersvorsorge nicht allein auf das Angebot der Hausbank vertrauen. Denn oftmals kooperieren Banken nur mit einem Anbieter für die Altersvorsorge. Ob dieser dann einen Vertrag im Portfolio hat, der zu Ihren persönlichen Ansprüchen passt, ist nicht gesagt. Ein Altersvorsorgeberater kann mit Ihnen zusammen verschiedene Angebote vergleichen und auf diese Weise die bestmögliche Vorsorgelösung finden.

Beratung durch einen Experten

Egal in welchem Lebensabschnitt Sie Ihre Altersvorsorge beginnen wollen, die Auswahl an verfügbaren Angeboten ist riesig. Zudem passt nicht jedes dieser Angebote zu Ihrer Lebenssituation und Ihren finanziellen Möglichkeiten. Um einen Überblick über die geeigneten Altersvorsorgeformen und -tarife zu erhalten, empfiehlt sich eine Beratung durch einen Experten.

FAQ

Ist jetzt der richtige Augenblick an die Altersvorsorge zu denken?

Mit 30 oder 35 Jahren denken Sie vielleicht, dass es noch eine lange Zeit bis zur Rente ist. Tatsächlich ist ein Alter von 30 bis 39 ideal, um mit der Altersvorsorge zu beginnen. Einige Experten sind sogar der Meinung, dass man gar nicht länger warten sollte. Schließlich können Sie nun anfangen, ohne sehr hohe Monatsbeiträge investieren zu müssen. So baut sich Ihre Altersvorsorge nach und nach auf und erwirtschaftet dabei jetzt schon Erträge. Wenn Sie verunsichert sind, wie eine Altersvorsorge in Ihre jetzige Lebens- und Berufssituation passt, lassen Sie sich von einem Experten beraten.

Rentenversicherung oder selbst sparen?

Eventuell möchten Sie sich nicht auf eine bestimmte Form der Altersvorsorge festlegen und stattdessen lieber selbst Kapital ansparen. Tatsächlich gibt es beispielsweise in Form von Fondssparplänen gute Möglichkeiten dazu. Allerdings steigt die Lebenserwartung schon allein aufgrund des medizinischen Fortschritts immer weiter an. Ob Ihre Ersparnisse dann tatsächlich den Rest Ihres Lebens ausreichen, ist längst nicht gesagt. Eine Altersvorsorge mit lebenslanger Rente wird auch dann weiter gezahlt, wenn Sie ein ausgesprochen hohes Alter erreichen.

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Sie wollen sich weiter zu Ihren persönlichen Altersvorsorgemöglichkeiten informieren oder das passende Angebot finden? Dann fordern Sie jetzt eine kostenlose Beratung an.

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Altersvorsorge – Ab 40 rückt die Rente näher

Menschen zwischen 40 und 49 Jahren haben in der Regel sehr genaue Vorstellungen darüber, wie sie später einmal ihren Lebensabend verbringen möchten. Doch nicht immer sind diese Vorstellungen mit der dafür notwendigen finanziellen Vorsorge verbunden. Haben Sie in Ihren Vierzigern noch keine oder nur unzureichende Maßnahmen zur Altersvorsorge ergriffen, wird es nun höchste Zeit dafür. Wenn Sie hingegen bereits gut versorgt sind, aber die finanziellen Mittel für eine zusätzliche Vorsorge haben, können bestehende Verträge jederzeit ergänzt werden.

In drei Schritten zur passenden Altersvorsorge

Für die Altersvorsorge gibt es kein Patentrezept. Insbesondere wenn Sie erst in den Vierzigern mit den ersten Vorsorgebemühungen beginnen, ist es stark von Ihrer persönlichen Lebenssituation abhängig, welche Altersvorsorge überhaupt infrage kommt. Allerdings ist es im Alter zwischen 40 und 49 noch nicht zu spät, um sich ausreichend finanziell abzusichern.

Sie haben den Vorteil, dass Sie vermutlich einen sehr guten Überblick über Ihre Ein- und Ausgaben haben und wissen, welcher Teil Ihres verfügbaren Nettoeinkommens maximal für die Altersvorsorge zur Verfügung steht. Damit bleibt Ihnen zwar weniger Zeit bis zur Rente, um ein finanzielles Polster anzusparen. Jedoch ist Ihre berufliche Situation im Regelfall nicht mehr so unsicher wie die eines Zwanzigjährigen. Aus diesem Grund spricht meist nichts dagegen, nun endlich für Ihren späteren Lebensabend vorzusorgen.

Unser Tipp:

Wenn Sie 40 Jahre alt sind und jetzt mit Ihrer Altersvorsorge beginnen, können Sie sich selbst mit einem sehr sicheren Vorsorgeprodukt bei einer monatlichen Zahlung von 200 Euro eine zusätzliche Rente von über 400 Euro ab einem Alter von 67  Jahren sichern.

Schritt 1: Die Bestandsaufnahme

Damit Sie möglichst viel von Ihrer Altersvorsorge haben, sollte diese maßgeschneidert sein. Denn nur auf diese Weise lassen sich mögliche Zulagen, Steuervorteile beziehungsweise eine gute Rendite mitnehmen. Daher ist es ratsam, noch vor der Suche nach geeigneten Altersvorsorgeprodukten eine Bestandsaufnahme zu machen. Auf Grundlage dieser können Sie dann, gegebenenfalls mithilfe eines Experten, eine informierte Entscheidung treffen.

1. Finanzielle Möglichkeiten prüfen

Vielleicht haben Sie Kinder, die mitten in der Ausbildung stecken, einen Ratenkredit, den Sie noch abzahlen oder Sie planen in den nächsten Monaten eine größere Anschaffung wie ein Auto – um herauszufinden, wie viel Geld Ihnen für die Altersvorsorge zur Verfügung steht, schauen Sie am besten nicht nur auf Ihr regelmäßiges Einkommen, sondern auch Ihre finanziellen Verpflichtungen. Arbeiten Sie als Selbstständiger oder Freiberufler müssen Sie zudem ausreichende Rücklagen für eine Auftragsflaute zur Verfügung haben. Eine Aufstellung Ihrer Einnahmen und Ausgaben in den letzten zwölf Monaten hilft Ihnen bei der Erfassung Ihres finanziellen Rahmens.

Unser Tipp:

20 Prozent des Nettoeinkommens sollten in die Altersvorsorge fließen. Wenn Sie ein sehr sicheres Vorsorgeprodukt wählen, kann es unter Umständen notwendig werden, sogar mehr zu investieren. Bestehende Vorsorgeverträge zählen natürlich bereits zu den empfohlenen 20 Prozent.

2. Liquiditätsreserven

Zur Bestandsaufnahme für die Altersvorsorge gehört es auch, zu überprüfen, ob ausreichend Liquiditätsreserven vorhanden sind. Zumindest ist es wichtig, dass Sie einen Notgroschen im Umfang von drei bis sechs Nettomonatseinkommen an der Hand haben. Damit lassen sich unvorhergesehene Schäden etwa am Auto und am Haus reparieren beziehungsweise Einkommenseinbußen durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit ausgleichen.

Unser Tipp:

Auf dem Sparbuch erhalten Sie aktuell meist keine oder nur verschwindend geringe Zinsen. Zwar sind die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto ebenfalls nicht hoch. Allerdings sind diese in der Regel noch immer höher und Sie haben ebenfalls tagesaktuell Zugriff auf Ihre Ersparnisse.

3. Risikoabsicherung

Wenn Sie Ihre Altersvorsorge aufbauen oder ergänzen möchten, sollten Sie ebenso überprüfen, ob Sie gegen aktuelle Lebensrisiken ausreichend geschützt sind.

  • Vermutlich sind Sie bereits mit einer Haftpflichtversicherung gegen Schadenersatzansprüche geschützt. Verfügen Sie jedoch über einen alten Vertrag, kann es sich lohnen, zu einem neuen, leistungsstärkeren zu wechseln.
  • Wenn Sie sich bisher nicht mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gegen den Verlust Ihrer Arbeitskraft geschützt haben, zahlen Sie bei einem Neuabschluss in einigen Berufsgruppen sehr hohe Beiträge. Allerdings gibt es Alternativen wie eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Dread Disease Versicherung, die ebenfalls einen gewissen Schutz bieten.
  • Mit 40 bis 49 Jahren ist es ratsam, bestehende Risikolebensversicherungen dahingehend zu überprüfen, ob diese noch notwendig sind. Haben Sie hingegen erst spät eine Familie gegründet, ist jetzt vielleicht die richtige Zeit, diese durch einen Hinterbliebenenschutz abzusichern.

Unser Tipp:

Wenn Sie sich ohnehin mit Ihrer Vorsorge befassen, überprüfen Sie auch gleich andere bestehende Versicherungsverträge. Oftmals befinden sich ein oder mehrere Policen darunter, die zu teuer sind und bei denen sich ein Wechsel auszahlt!

4. Lebenssituation und -planung

Nicht nur Ihre finanzielle Situation beeinflusst, welche Altersvorsorge am besten für Sie geeignet ist. So lässt sich kaum pauschal sagen, wie Sie und Ihre Altersgenossen leben. Einige haben Kinder, die bereits das Haus verlassen haben, andere sind gerade erst frische Eltern und wieder andere sind kinderlos. Das ist natürlich nur ein Beispiel. Daneben sind auch Dinge wie eine geplante Selbstständigkeit oder ein anstehender Hauskauf relevant.

Schritt 2: Ihre persönliche Vorsorge-Strategie bestimmen

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet den heute 40-Jährigen oftmals nicht ausreichend Geld im Alter. Doch welche Möglichkeiten der Altersvorsorge gibt es für Sie? Um zu entscheiden, ob Sie sich auf eine betriebliche Altersvorsorge oder eine zusätzliche private Rente verlassen wollen, ist es gut, wenn Sie einen Überblick über die Altersversorgung in Deutschland erhalten. Das 3-Schichten-Modell zeigt Ihnen, welche Formen der Vorsorge staatlich gefördert werden und was Ihnen beispielsweise als Selbstständiger als beste Grundlage zur Verfügung steht.

1. Diese privaten Vorsorgemöglichkeiten gibt es

Im Alter zwischen 40 und 49 Jahren können Sie im Prinzip zwar jede verfügbare Altersvorsorge abschließen, die Ihnen aufgrund Ihrer Berufsgruppe offensteht. Allerdings ist nun stärker abzuwägen, welche Vorsorge einerseits eine gute Rendite und andererseits ausreichende Sicherheit bietet. Abhängig von Ihrer familiären Situation ist beispielsweise die Riester-Rente nicht mehr unbedingt als Vorsorge zu empfehlen, wenn Ihre Kinder bereits eigenes Geld verdienen und daher kein Kindergeldanspruch mehr besteht.

Die Altersvorsorge nun nicht in Angriff zu nehmen oder weiter auszubauen, könnte sich spätestens in der Rente rächen. Denn das Rentenniveau sinkt und damit auch die Kaufkraft Ihrer späteren Bezüge.

Diese Altersvorsorgeprodukte stehen Ihnen zur Verfügung:

Lebensversicherung: Kombiniert Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz, bietet aber keine lebenslange Rente. Umwandlung in Rentenversicherung oft möglich. ▶ Mehr erfahren
Rentenversicherung: Ermöglicht eine zusätzliche, lebenslange Rente und eignet sich am ehesten um eine bestehende Vorsorge zu ergänzen. ▶ Mehr erfahren
Rürup-Rente:Besticht durch sehr umfassende Steuervorteile und gilt als Basis-Versorgung für Selbstständige. Auch gutverdienende Arbeitnehmer profitieren. ▶ Mehr erfahren
Riester-Rente:Unterstützt den Sparer mit Zulagen vom Staat. Durch die Kinderzulagen insbesondere dann zu empfehlen, wenn die eigenen Kinder noch kein Einkommen haben. ▶ Mehr erfahren

Alle diese Produkte gibt es als sichere, klassische und renditeorientierte, fondsgebundene Varianten. Zwischen 40 und 49 gilt es dabei langsam einen stärkeren Fokus auf Sicherheit zu legen und von hochriskanten Vorsorgeprodukten abzusehen. Jedoch gibt es bei den fondsgebundenen Policen verschiedene Risikostufen. Da die garantierte Verzinsung von klassischen Lebens- und Rentenversicherungen nur noch 0,9 Prozent beträgt, sind eher sichere Fondspolicen meist die bessere Wahl. Ein Berater kann hier bei der Auswahl helfen.

2. Risikoprofil und Anlageform ermitteln

Welcher Anlagetyp sind Sie?

  • Sicherheitsbewusst – Sie wollen bereits jetzt wissen, was Ihnen später garantiert zur Verfügung steht und legen dafür weniger Wert auf Rendite.
  • Renditeorientiert – Ihnen ist Planungssicherheit weniger wichtig als möglichst gute Renditechancen und verzichten dafür auch auf Sicherheit.
  • Ich bin mir unsicher – Welche weiteren Tipps gibt es für mich?

Zwischen 40 und 49 Jahren können Sie noch auf Rendite setzen. Allerdings gibt es fondsgebundene Produkte, die durch ein stark erhöhtes Risiko nun nicht mehr zu empfehlen sind, da Wertverluste gegebenenfalls nicht mehr ausgeglichen werden können.

Unser Tipp für 40- bis 49-Jährige:

Ein Berater kann mit Ihnen Ihr persönliches Risikoprofil genau bestimmen. Anhand dessen ist es dann einfacher, eine passende Altersvorsorge zu finden.

Beratung anfordern

Ab welchem Alter möchten Sie eine Auszahlung erhalten?

  • Bereits ab 60 Jahre
  • Wenn ich über 70 Jahre bin

Wenn Sie schon mit 60 Jahren Ihre Altersvorsorge erhalten wollen, müssen Sie in der Regel hohe Steuernachteile in Kauf nehmen. Teils ist eine Auszahlung vor 62 Jahre gar nicht möglich, so etwa bei der Rürup-Rente. Zudem erhöht sich Ihre Einmalauszahlung oder Rente, wenn Sie zwei Jahre länger Beiträge einzahlen und weiterhin Rendite erwirtschaftet haben. Sollten Sie dennoch eine frühe Auszahlung wünschen, ist eine Beratung durch einen Vorsorgeexperten dringend zu empfehlen.

In welcher Form soll die Altersvorsorge ausgezahlt werden?

  • Einmalzahlung
  • Monatliche Rente
  • Was empfiehlt sich für mich?

Die Auszahlung ist bei den gängigsten Altersvorsorgeformen auf dreierlei Weise vorgesehen: als Einmalzahlung, Teilauszahlung mit anschließender Rentenauszahlung oder kompletter Rentenzahlung. Dabei ist nicht jede Auszahlungsform bei jedem Vorsorgeprodukt möglich. Die Rürup-Rente muss beispielsweise komplett als Rente ausgezahlt werden. Bei der Riester-Rente ist als Alternative noch eine Teilauszahlung von 30 Prozent erlaubt. Je nachdem wie Sie Ihren Lebensabend gestalten wollen, kommen also verschiedene Policen infrage.

Wollen Sie Ihre Angehörigen finanziell absichern?

  • Ja.
  • Nein.
  • Was bedeutet das genau?
  • Ist das für mich sinnvoll?

Eine Kapitallebensversicherung hilft Ihnen nicht nur dabei Geld für Ihren Lebensabend anzusparen. Sie enthält auch einen Hinterbliebenenschutz. Das bedeutet, sollte Ihnen etwas zustoßen und Sie sterben in der Ansparphase, werden Ihre Liebsten durch eine vorher festvereinbarte Todesfallleistung finanziell unterstützt. Auch andere Altersvorsorgeprodukte lassen sich manchmal mit einer Hinterbliebenenvorsorge kombinieren.

Unser Tipp zum Hinterbliebenenschutz:

Nicht immer empfiehlt sich die Kombination von Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz. Wenn Sie Ihren Partner oder Ihre Kinder finanziell absichern möchten, können Sie das auch mit einer separaten Risikolebensversicherung. Das kann sogar günstiger sein als eine Kapitallebensversicherung.

Wollen Sie bei der Altersvorsorge vom Staat unterstützt werden?

  • Ja, wie geht das?
  • Nein.

Der Staat unterstützt Sie bei der Altersvorsorge. Sparen Sie über eine Riester-Rente, erhalten Sie eine Grundzulage von 154 Euro jährlich. Für jedes Kind, für das Sie Kindergeld erhalten, bekommen Sie noch einmal bis zu 300 Euro pro Jahr. Gegebenenfalls sind sogar Steuervorteile möglich. Die Unterstützung gibt es unmittelbar nur für rentenversicherungspflichtige Sparer.

Keine Zulagen, aber hohe Steuervorteile gibt es bei der Rürup-Rente. Sie steht jedem offen und ist besonders attraktiv für Selbstständige und Freiberufler sowie Gutverdiener mit einer hohen Steuerlast.

Unser Tipp für 40- bis 49-Jährige:

Wenn Sie jetzt mit Ihrer Altersvorsorge beginnen und Sie keine kleinen Kinder mehr haben, dann rechnet sich die Riester-Rente eventuell nicht. Die Rürup-Rente ermöglicht Ihnen bis zum Renteneinstieg Steuervorteile und eignet sich insbesondere dann, wenn Sie kurz vor der Rente noch einmal größere Beiträge in Ihre Altersvorsorge investieren wollen.

Schritt 3: Altersvorsorge abschließen

Fangen Sie erst im Alter zwischen 40 und 49 Jahren mit Ihrer Altersvorsorge an, ist es einerseits wichtig, dass Sie ausreichend hohe Beiträge investieren. Die Vorsorge darf andererseits nicht mit zu hohen Kosten verbunden sein. Sie wollen schließlich am Ende eine Rendite erzielen, so dass Ihnen im Alter mehr Geld zur Verfügung steht. Deshalb gilt es, nicht das erstbeste Angebot zu wählen.

Anbieterwahl

Der beste Anbieter für Ihre Altersvorsorge steht Ihnen bei Fragen und Problemen zur Verfügung und erwirtschaftet eine gute Rendite. Dazu ist ausreichende Erfahrung im Bereich der Altersvorsorge genauso vonnöten wie eine solide finanzielle Ausstattung.

Bank oder Versicherung

Vermutlich bietet Ihre Hausbank ebenfalls eine Altersvorsorge an. Diese kann sich zwar wunderbar für Sie eignen. Allerdings ist dies nicht gesagt, weshalb es so wichtig ist, andere Angebote in Betracht zu ziehen. Nur so kann Ihre Vorsorge am Ende genau zu Ihrer persönlichen Lebenssituation passen und Ihnen das bestmögliche Ergebnis bieten.

Beratung durch einen Experten

Da Ihnen bis zur Rente nur noch vergleichsweise wenig Zeit bleibt, sollte Ihre Altersvorsorge genau geplant werden. Fachkundige Unterstützung dabei liefert Ihnen ein Versicherungsexperte, der genau weiß, welche Möglichkeiten es für Ihre finanziellen und beruflichen Gegebenheiten gibt.

2. Risikoprofil und Anlageform ermitteln

Fangen Sie erst im Alter zwischen 40 und 49 Jahren mit Ihrer Altersvorsorge an, ist es einerseits wichtig, dass Sie ausreichend hohe Beiträge investieren. Die Vorsorge darf andererseits nicht mit zu hohen Kosten verbunden sein. Sie wollen schließlich am Ende eine Rendite erzielen, so dass Ihnen im Alter mehr Geld zur Verfügung steht. Deshalb gilt es, nicht das erstbeste Angebot zu wählen.

FAQ

Ist jetzt noch Zeit um für das Alter vorzusorgen?

Es stimmt: Umso früher die Altersvorsorge in Angriff genommen wird, umso leichter ist es, eine ausreichende zusätzliche Rente für den Lebensabend aufzubauen. Jedoch können Sie mit einer gut durchdachten Altersvorsorge-Strategie auch in Ihren Vierzigern noch mit dem Sparen beginnen. Denn in rund zwei Jahrzehnten zahlen Sie je nach Vorsorgeart nicht nur monatlich Beiträge in Ihren Vertrag ein. Sie erhalten unter Umständen auch Zulagen, können Geld, das Sie durch Steuervorteile erhalten haben zusätzlich investieren und profitieren darüber hinaus durch Zinsen und Erträge. Ein Vorsorge-Experte kann Ihnen bei der Planung helfen, sodass Ihre spätere Zusatzrente möglichst hoch ausfällt.

Rentenversicherung oder selbst sparen?

Vielleicht sind Sie sich nicht sicher, welche Altersvorsorge zu Ihnen passt und wollen daher Ihr Geld lieber selbst sparen. Zwar spricht nichts dagegen, beispielsweise mit einem Fondsparplan Vermögen für später aufzubauen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Lebenserwartung mittlerweile sehr hoch ist. Das bedeutet, das Geld, das Sie durch Ihre Sparbemühungen zur Verfügung haben, reicht unter Umständen nicht für den Rest Ihres Lebens aus. Mit einer Altersvorsorge, die Ihnen eine lebenslange Rente bietet, haben Sie hingegen bis zu Ihrem Tod finanziell vorgesorgt. Das gilt auch, wenn Sie ein sehr hohes Alter erreichen.

Überfordert mit der Suche? Keine Sorge wir helfen!

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Altersvorsorge ab 50 - Jetzt noch schnell die Rente aufstocken

Jahrzehntelang galt die Rente als sicher. Doch durch den demografischen Wandel werden die heutigen Berufstätigen immer weniger Rentenleistungen erhalten. Besonders hart trifft das die 50- bis 59-Jährigen. Denn haben sie bisher nichts für ihre Altersvorsorge unternommen, bleibt ihnen dafür nun nur noch wenig Zeit. Möchten auch Sie Ihre spätere Rente aufstocken, dann sollten Sie wissen, dass sich bei weitem nicht jedes Vorsorgeprodukt für Menschen in den Fünfzigern eignet. Vielmehr ist es ratsam, wenn Sie Ihre Bemühungen genau an Ihre persönlichen Lebensumstände anpassen. Das gilt auch, sofern Sie bestehende Altersvorsorgebemühungen aufbessern wollen.

In drei Schritten zur passenden Altersvorsorge

Die meisten Altersvorsorgeprodukte sind darauf angelegt, über mehrere Jahrzehnte langsam Kapital anzusparen, das später in der Regel für eine regelmäßige Rentenzahlung verwendet wird. Sie haben allerdings deutlich weniger Zeit, um dieses Kapital aufzubauen. Das bedeutet, Sie müssen mehr investieren, damit sich die Altersvorsorge für Sie lohnt. Jedoch haben Sie gegenüber jüngeren Menschen den Vorteil, dass Sie beruflich gefestigt sind und Sie wahrscheinlich keine größeren Investitionen wie die Ausbildung Ihrer Kinder oder ein Hauskauf mehr vor sich haben. Daher wissen Sie genau, was Sie sich leisten können und wie viel Geld Sie bereit sind, für ein finanziell sicheres Rentenalter zu zahlen.

Unser Tipp:

Fangen Sie heute mit Ihrer Altersvorsorge an, können Sie zum Beispiel mit einer monatlichen Zahlung von 300 Euro Ihre Rente spürbar aufstocken. Je nach Altersvorsorgeprodukt profitieren Sie dabei zusätzlich von attraktiven Steuervorteilen.

Schritt 1: Die Bestandsaufnahme

Im Alter zwischen 50 und 59 muss die Vorsorge maßgeschneidert sein, um gute Ergebnisse zu erzielen. Daher ist es unabdingbar, die eigene finanzielle Situation im Vorfeld zu überprüfen. Ohne eine solche Bestandsaufnahme wird es Ihnen schwerfallen, eine geeignete Altersvorsorge zu finden. Auch wenn Sie einen Berater zurate ziehen wollen, kommt dieser ohne einen solchen Überblick nicht aus.

1. Finanzielle Möglichkeiten prüfen

Vielleicht möchten Sie in den letzten Jahren vor der Rente in Altersteilzeit gehen. Oder Sie müssen aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten, wodurch sich Ihr Einkommen ebenfalls verringert. Während Berufsanfänger bei ihrer finanziellen Situation eher an die Kosten für die erste vernünftige Wohnungseinrichtung oder an die Gründung einer Familie denken, spielen für Sie wahrscheinlich ganz anderen Faktoren eine Rolle. In Ihren Fünfzigern ist es dennoch wichtig, zu überprüfen, welche finanziellen Verpflichtungen Sie haben und ob es eventuell schon Vorsorgeverträge wie eine betriebliche Altersvorsorge gibt, die es nur zu ergänzen gilt. Um zu wissen, wie viel Geld Sie dabei investieren können, empfiehlt sich eine Bestandsaufnahme Ihrer Einnahmen und Ausgaben der letzten sechs Monate.

Unser Tipp:

25 Prozent Ihres verfügbaren Nettoeinkommens sollten Sie nun für Ihre Altersvorsorge aufwenden. Welche Rente Sie dadurch erwarten können, berechnet Ihnen ein Vorsorgeexperte im individuellen Gespräch.

2. Liquiditätsreserven

Haben Sie einen Notgroschen zur Verfügung, mit dem Sie unerwartete Ausgaben decken können? Überprüfen Sie am besten noch einmal, ob dieser ausreichend ist. Experten empfehlen eine Rücklage von mindestens drei Nettomonatseinkommen. Liegen Ihre Reserven weit über diesem Wert, lohnt es sich zu überlegen, den Überschuss in Ihre Altersvorsorge zu stecken.

Unser Tipp:

Das Sparbuch bietet heutzutage leider in den meisten Fällen keine Zinsen mehr. Packen Sie Ihren Notgroschen stattdessen auf ein Tagesgeldkonto und erhalten zumindest eine geringe Verzinsung.

3. Risikoabsicherung

Im Rahmen der Bestandsaufnahme können Sie in Ihren Unterlagen nicht nur nach bestehenden Vorsorgeverträgen schauen. Auch Versicherungen sollten überprüft werden. Während manche Policen nicht mehr notwendig sind, können andere gerade im Alter wichtig werden.

  • Die Haftpflichtversicherung gilt nicht umsonst als wichtigste Versicherung für Privatpersonen. Schließlich schützt sie vor Schadenersatzansprüchen, die mitunter in die Millionenhöhe gehen können. Vergleichen Sie Ihren bestehenden Vertrag mit neuen Angeboten und erfahren Sie, ob diese inzwischen bessere Leistungen bieten.
  • Im Alter werden Sie vielleicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Das ist leider sehr teuer und wird von der gesetzlichen Pflegeversicherung nur zum Teil gedeckt. Mit einer privaten Pflegeversicherung schließen Sie die Versorgungslücke und sind im Pflegefall finanziell abgesichert.
  • Mit steigendem Alter erhöht sich die Gefahr von Stürzen und Unfällen. Allerdings ist es im Seniorenalter mitunter schwer eine gute Unfallversicherung zu finden. Wenn Sie sich hier finanziell absichern möchten, ist jetzt die richtige Zeit ein leistungsstarkes Angebot mit Assistance-Leistungen zu finden.

Unser Tipp:

Manche Versicherungen in Ihrem Ordner sind vielleicht inzwischen völlig überteuert. Vergleichen Sie diese mit aktuellen Angeboten und sparen Sie Geld durch einen Wechsel.

4. Lebenssituation und -planung

Ihre Altersvorsorge sollten Sie auch im Hinblick auf Ihre persönlichen Pläne gestalten. Oftmals verringern sich die Ausgaben mit Eintritt in die Rente drastisch, da zum Beispiel keine täglichen Fahrten zur Arbeit mehr anfallen. Dafür ist es nicht unüblich, dass im Alter insbesondere in den sehr aktiven Jahren mit Mitte sechzig bis Mitte siebzig die Ausgaben für Reisen steigen. Überlegen Sie genau, was Sie nach Ihrem Berufsleben vorhaben und welche finanziellen Mittel Sie dafür voraussichtlich benötigen.

Schritt 2: Ihre persönliche Vorsorge-Strategie bestimmen

Das 3-Schichten-Modell verdeutlicht wie gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorgebemühungen zusammenspielen, damit Rentner keine finanziellen Sorgen haben müssen. Der Aufbau der Vorsorge unterscheidet sich dabei abhängig von der Berufsgruppe. Als gesetzlich Rentenversicherter haben Sie zum jetzigen Zeitpunkt bereits jahrzehntelang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und sich eine solide finanzielle Basis aufgebaut, die es zu ergänzen gilt. Haben Sie hingegen den Großteil Ihres Lebens als Selbstständiger oder Freiberufler ohne Versicherungspflicht gearbeitet, gibt es diese Basis nicht und muss fast vollständig aus eigener Kraft aufgebaut werden. Dazu kommen jeweils verschiedene Altersvorsorgeprodukte infrage.

1. Diese privaten Vorsorgemöglichkeiten gibt es

Zwischen 50 und 59 Jahren kann Ihnen nicht jede Altersvorsorge eine ausreichende Perspektive bieten. Zudem sollten Sie nun nicht mehr in hochriskante Produkte investieren, da Sie Wertverluste nicht mehr ohne Weiteres ausgleichen können. Damit schränkt sich die Auswahl zwar ein. Jedoch ist es besser, die Finger von einem möglicherweise lukrativen Angebot zu lassen, als am Ende weniger Kapital für die Finanzierung Ihrer zusätzlichen Rente zur Verfügung zu haben. Deshalb achten Sie auf Sicherheit!

Diese Altersvorsorgeprodukte stehen zur Verfügung:

Lebensversicherung: Die Lebensversicherung ist in den Fünfzigern eher ungeeignet, da hier der Beitragsanteil für den Hinterbliebenenschutz die Rendite auffrisst. Zudem bietet sie keine lebenslange Rentenzahlung.▶ Mehr erfahren
Rentenversicherung: Mit der Rentenversicherung sichern Sie sich eine lebenslange Rentenzahlung. Gegenüber einer Rentenversicherung mit Rürup-Rente können Sie hier jedoch weniger Steuern sparen.▶ Mehr erfahren
Aufgeschobene Rentenversicherung: Eine aufgeschobene Rentenversicherung ist eine Altersvorsorge per Einmalzahlung. Damit können Sie jetzt eine größere Geldsumme investieren und erhalten ab Rentenbeginn eine lebenslange Rente. In der Zwischenzeit werden durch Erträge Ihre späteren Leistungen erhöht.
Rürup-Rente:Die Rürup-Rente kombiniert eine lebenslange Rentenzahlung und hohe Steuervorteile während der Ansparphase. Sie gilt zwar vor allem als Basisversorgung für Selbstständige und Freiberufler, steht aber allen Vorsorgewilligen offen.▶ Mehr erfahren
Riester-Rente:Die Riester-Rente sichert ebenfalls eine lebenslange Rentenzahlung und auf Wunsch ein Teilauszahlung in Höhe von 30 Prozent bei Rentenbeginn. Neben einer Grundzulage werden auch Zulagen für Kinder vom Staat beigesteuert, jedoch nur wenn Sie noch einen Kindergeldanspruch haben. ▶ Mehr erfahren

Sie können bei allen Vorsorgeformen zwischen klassischen und fondsgebundenen Varianten wählen. Die fondsgebundenen Varianten haben höhere Renditeaussichten bei höherem Risiko. Da die klassischen Varianten zurzeit nur eine garantierte Verzinsung von 0,9 Prozent bieten, sollten Sie gegebenenfalls eine fondsgebundene Variante mit einem geringeren Anteil riskanter Anlagen ins Auge fassen. Welche Produkte hier infrage kommen, kann Ihnen ein Berater sagen.

2. Risikoprofil und Anlageform ermittel

Welcher Anlagetyp sind Sie?

  • Als sicherheitsbewusster Sparer wollen Sie die letzten Jahre bis zur Rente kein Risiko mehr eingehen und geben sich auch mit einer kleinen Rendite zufrieden.
  • Als renditeorientierter Sparer ist es Ihnen nicht so wichtig, jetzt schon genau zu wissen, was Ihnen Ihre Anlage später bringt. Vielmehr wollen Sie hohe Erträge.
  • Ich bin mir unsicher – Wie finde ich meinen Anlagetyp heraus?

Im Alter zwischen 50 und 59 Jahren ist es nicht mehr ratsam, nur auf die Rendite zu achten. Zwar spricht nichts dagegen, wenn ein Teil des Geldes in renditeorientiertere Fonds investiert wird. Der Großteil des Kapitals sollte allerdings in sichere Anlagen wie Rentenfonds fließen.

Unser Tipp für 50- bis 59-Jährige:

In einer Altersvorsorge Beratung kann genau bestimmt werden, welche Vorsorgeform und welches Produkt, zu Ihrem persönlichen Anlagetyp passt.  Der Berater wird Ihr Risikoprofil dabei anhand Ihrer finanziellen Situation und Wünsche berechnen.

Ab welchem Alter möchten Sie eine Auszahlung erhalten?

  • Bereits ab 60 Jahre
  • Wenn ich über 70 Jahre bin

Auch wenn Sie bereits mit 60 Jahren Leistungen aus der gesetzlichen Rente erhalten, gestaltet sich der Rentenbeginn bei der zusätzlichen privaten Vorsorge als schwierig. Denn hier ist erst eine Zahlung ab einem Alter von 62 Jahren vorgesehen, ansonsten kommt es zu hohen Steuernachteilen. Bei der Rürup-Rente ist eine vorherige Auszahlung sogar überhaupt nicht möglich.

In welcher Form soll die Altersvorsorge ausgezahlt werden?

  • Einmalzahlung
  • Monatliche Rente
  • Was empfiehlt sich für mich?

Je nach Art der Altersvorsorge sind eine Einmalauszahlung, Teilauszahlung mit anschließender Rentenzahlung und eine lebenslange Rentenzahlung ohne Teilauszahlung möglich. Das gesamte angesparte Kapital lässt sich nur bei einer Lebensversicherung am Ende der Vertragslaufzeit auszahlen. Diese empfiehlt sich in Ihrem Alter aufgrund der hohen Kosten jedoch nicht mehr. Die Riester-Rente ermöglicht eine Teilauszahlung von 30 Prozent, während die Rürup-Rente komplett als Rente ausgezahlt wird.

Legen Sie Wert auf einen Hinterbliebenenschutz?

  • Ja.
  • Nein.
  • Was bedeutet das genau?
  • Ist das für mich sinnvoll?

Die Kapitallebensversicherung ist Altersvorsorge und finanzielle Absicherung von Partner oder Kindern in einem. Diese erhalten, sollte Ihnen vor Ablauf der Versicherung etwas zustoßen, eine vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Durch die hohen Kosten empfiehlt sich der Abschluss einer Lebensversicherung in Ihrem Alter jedoch nicht mehr. Bei anderen Vorsorgeformen, die mitunter auch einen Hinterbliebenenschutz ermöglichen, sollten Sie aus dem gleichen Grund auf diese Option verzichten.

Ab welchem Alter möchten Sie eine Auszahlung erhalten?

  • Bereits ab 60 Jahre
  • Wenn ich über 70 Jahre bin

Auch wenn Sie bereits mit 60 Jahren Leistungen aus der gesetzlichen Rente erhalten, gestaltet sich der Rentenbeginn bei der zusätzlichen privaten Vorsorge als schwierig. Denn hier ist erst eine Zahlung ab einem Alter von 62 Jahren vorgesehen, ansonsten kommt es zu hohen Steuernachteilen. Bei der Rürup-Rente ist eine vorherige Auszahlung sogar überhaupt nicht möglich.

Unser Tipp zum Hinterbliebenenschutz:

Wenn Sie Ihren Partner oder andere Angehörige finanziell absichern möchten, können Sie das auch mit einer Risikolebensversicherung. Hier erfahren Sie mehr.

Wollen Sie eine staatliche Förderung erhalten?

  • Ja, wie geht das?
  • Nein.

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich vom Staat bei der Altersvorsorge unterstützen zu lassen. Die Riester-Rente wird über Zulagen gefördert. Insbesondere Familien profitieren durch die Kinderzulagen von der Förderung. Allerdings erhalten Sie nur für Kinder, für die noch ein Kindergeldanspruch besteht, diese zusätzliche Förderung. Ältere Menschen, die nicht mehr viele Berufsjahre vor sich haben, können daher oft eher von der Rürup-Förderung profitieren. Diese besteht nicht in Zulagen, sondern in sehr hohen Steuervorteilen. Somit kann bereits jetzt ein Großteil der Beiträge zur Rürup-Rente steuerlich geltend gemacht werden und in den nächsten Jahren wird der Umfang der Förderung sogar noch erhöht.

Unser Tipp für 50- bis 59-Jährige:

Die Rürup-Rente bietet für Selbstständige und Freiberufler sowie Arbeitnehmer mit einer hohen Steuerlast die beste Möglichkeit durch eine Altersvorsorge die späteren Rentenleistungen aufzubessern. In einigen Fällen kann sich für Arbeitnehmer jedoch auch eine Riester-Rente empfehlen. Das sollte am besten mit einem Altersvorsorge-Experten geklärt werden.

Schritt 3: Altersvorsorge abschließen

Sie fangen jetzt damit an, Ihre Altersvorsorge aufzubauen oder zu ergänzen. Dafür müssen Sie nicht nur schnell handeln, sondern das richtige Produkt für Ihre Bedürfnisse finden. Berechnen Sie daher, wie viel Geld Sie monatlich in die Vorsorge investieren können und regeln Sie mit einem Berater alle weiteren Fragen im Detail.

Anbieterwahl

Bei der Produkt- und Anbieterwahl sollten Sie auf niedrige Verwaltungskosten und eine solide Finanzstärke des Unternehmens achten. Ansonsten lassen sich anfallende Kosten bis zum Renteneintritt nicht ausgleichen.

Bank oder Versicherung

Altersvorsorgeprodukte werden sowohl von Banken als auch Versicherungen angeboten. Teilweise vermitteln Banken auch die Produkte von kooperierenden Versicherungsgesellschaften. Der Nachteil beim Gang zur Hausbank besteht jedoch darin, dass hier die Auswahl auf wenige Möglichkeiten beschränkt ist. Ob sich darunter das passende Produkt für Ihre Bedürfnisse befindet, ist fraglich. Stattdessen ist es empfehlenswert, viele verschiedene Vorsorgeoptionen ins Auge zu fassen, etwa mithilfe eines Vorsorgeberaters.

Beratung durch einen Experten

Ein Experte kann Sie individuell und passend zu Ihren Bedürfnissen beraten. So erhalten Sie keine vorgefertigte Standardvorsorge, sondern ein Produkt, das wie für Sie maßgeschneidert ist. Hinzu kommt: Sollten Sie weitere Fragen haben, geht der Berater genau auf Sie ein.

FAQ

Bleibt jetzt noch genug Zeit für Vorsorge?

Es lässt sich nicht verleugnen, dass die Altersvorsorge so früh wie möglich begonnen werden sollte. Allerdings gilt auch: Besser spät als nie. Investieren Sie die restliche Zeit bis zu Ihrem wohlverdienten Ruhestand und legen Sie regelmäßig Geld beiseite. Auch größere Einmalbeiträge lassen sich in die Altersvorsorge anlegen. Mitunter können Sie auf diese Weise sogar Steuern sparen und kassieren nicht nur später höhere Rentenzahlungen, sondern schon bald eine Nachzahlung vom Finanzamt. Mit jedem Tag, den Sie warten, lassen Sie sich Zinsen und Erträge entgehen, die Ihnen in der Rente sonst zugutekommen könnten.

Rentenversicherung oder Geldanlage?

Neben einer klassischen Altersvorsorge können Sie Ihr Kapital auch anlegen, beispielsweise in einen Fondssparplan. Gerade für ältere Menschen erscheint dieser Weg viel sinnvoller. Allerdings steht Ihnen mit einer Geldanlage später keine lebenslange Rente zur Verfügung. Haben Sie Ihre Rücklagen verbraucht, haben Sie nichts mehr von Ihren Sparbemühungen. Wenn Ihnen eine Altersvorsorge jetzt allerdings nicht ratsam erscheint, so besteht die Möglichkeit, erst einmal zu sparen. Mit einer Sofortrente können Sie dann zu Rentenbeginn das angesparte Kapital in eine lebenslange Rentenzahlung investieren, die Sie erhalten, egal wie lange Sie leben sollten.

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