Das Renteneintrittsalter -
ab wann kann ich in
Rente gehen?

Rentenbeginn mit 63, 65 oder 67?
Was lohnt sich für mich?

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Unbesorgt in Rente gehen und ...

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Das Renteneintrittsalter - Was wird sich ändern?

  • Umfassender Überblick über die Renteneintrittsjahre
  • Experten äußern sich zum Renteneintritt
  • Alle wichtigen Tipps auf enen Blick

Änderungen beim Renteneintrittsalter

Wegen des demografischen Wandels beschloss die Bundesregierung 2006, das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen. Die schrittweise Anhebung beginnt mit dem Geburtsjahrgang 1947. Ab 2012 wird das Rentenalter in monatlichen Schritten erhöht, ab 2024 in zweimonatlichen Schritten.

Die volle Regelaltersrente bekommt nur, wer das 67. Lebensjahr vollendet hat. Wer 65 Jahre alt ist und mindestens 45 Jahre lang Beiträge entrichtet hat, kann im Rahmen der "Altersrente für langjährig Versicherte" schon vor dem 67. Geburtstag in Rente gehen. Alle ab 1964 Geborenen, die früher verrentet werden möchten, müssen pro Jahr mit Abschlägen rechnen.

JahrgangAlter (In Jahren + Monaten)JahrgangAlter (In Jahren + Monaten)
194665 + 0195665 + 10
194765 + 1195765 + 11
194865 + 2195866 + 0
194965 + 3195966 + 2
195065 + 4196066 + 4
195165 + 5196166 + 6
195265 + 6196266 + 8
195365 + 7196366 + 10
195465 + 8196467 + 0
195565 + 9

Änderungen beim Frührenteneintritt von Frauen

Es gibt auch Änderungen bezüglich der Frühverrentung von Frauen. Diejenigen, die vor 1952 geboren wurden, können frühestens ab dem 60. Lebensjahr mit 18 Prozent Abschlag ihre Rente in Empfang nehmen. Die Erhöhung des Rentenalters führt also dazu, dass die Beitragszahlungen verlängert, der Bezug dieser jedoch verkürzt wird.

Wer früher in Rente will, muss Einbußen hinnehmen

Die Höhe Ihrer gesetzlichen Rente hängt auch sehr stark vom Renteneintrittsalter und der Zahl Ihrer Beitragsjahre ab. Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit, früher verrentet zu werden.

Es gilt: Wer vor dem 67. Lebensjahr in den Ruhestand gehen will, kann seine Rente auch früher beantragen – er muss allerdings deutliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Arbeitnehmer, die 35 Jahre Beiträge gezahlt haben, können weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, allerdings müssen auch sie dann Abschläge in Höhe von 0,3% für jeden Monat in Kauf nehmen.

Ausnahmen von der Regel

Ausnahmen bilden diejenigen, die vor dem 01.01.1955 geboren wurden, vor dem 01.01.2007 eine verbindliche Vereinbarung für Altersteilzeitarbeit getroffen haben und diejenigen, die Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus bezogen.

Durch private Rentenvorsorge Einbußen ausgleichen

Um trotz eines früheren Rentenbeginns seinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, empfehlen Experten, sich frühzeitig um die private Altersvorsorge zu kümmern. Da es unzählige Vorsorgeformen und Vorsorgeprodukte am Markt gibt und die Vielzahl der Angebote unerfahrene Sparer schnell überfordern bzw. verunsichern kann, ist die professionelle Hilfe von erfahrenen Vorsorgeexperten gefragt. Fachkundige Versicherungsmakler können Ihnen einen Überblick über die möglichen Varianten der Absicherung im Rentenalter geben. Achten Sie bei der Beratung darauf, dass diese unabhängig von verschiedenen Versicherungsinteressen erfolgt, d.h. legen Sie Wert auf eine neutrale Beratung und lassen Sie sich nichts „aufschwatzen“.

Klären Sie zunächst für sich selbst, warum Sie eine private Altersvorsorge abschließen möchten, wie hoch Ihr Finanzbedarf nach Ihrem Berufsleben tatsächlich sein wird und wie viel Geld Sie zurzeit in die private Altersvorsorge investieren können und wollen. (Mehr zum Thema Versorgungslücke im Alter) Gemeinsam mit einem kompetenten Vorsorgeexperten können Sie dann in Erfahrung bringen, welche Form der privaten Altersvorsorge am ehesten für Sie in Frage kommt. Der Fachmann kann Ihnen anschließend konkrete Vorsorgeprodukte empfehlen, Ihnen die Chancen und Risiken der einzelnen Angebote ausführlich erklären und individuelle Fragen persönlich beantworten. Da die private Altersvorsorge ein sehr wichtiges, aber zugleich auch ein sehr komplexes Thema ist, sollten Sie sich nach dem Beratungsgespräch in Ruhe überlegen, welches Vorsorgeprodukt Ihnen am meisten zusagt.

Nehmen Sie Ihre private Vorsorge für einen sorglosen Ruhestand schon heute in die Hand. Nutzen Sie unseren Service und lassen Sie sich von einem geprüften Versicherungsmakler kostenlos und unverbindlich verschiedene Angebote zur privaten Rente zusammenstellen.

Die Rente mit 60 Jahren

Das Renteneinstiegsalter wird derzeit stufenweise von 65 auf 67 Jahre erhöht. Wer vorher in den Ruhestand eintreten möchte, muss bei der Rente mit Abstrichen rechnen. Die Rente mit 60 ist nur für wenige Menschen möglich, denn neben den zu erwartenden Abzügen müssen dazu strenge Auflagen erfüllt sein.

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Rente mit 60 für Frauen

Frauen, die vor dem 1. Januar 1952 geboren worden sind, können dann bereits mit 60 in Rente gehen, wenn sie:

  • mindestens 15 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben
  • und mindestens 10 Jahre dieser Beitragszeit nach dem 40. Geburtstag liegen.

Kindererziehungszeiten gelten hierbei wie eigene Einzahlungen in die Rentenkasse.

Tipp: Lesen Sie auch die aktuellen Entwicklungen bei der sogenannten Mütterente.

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Rente mit 60 für Schwerbehinderte

Auch schwerbehinderte Menschen, die vor 1952 geboren worden sind, können frühzeitig in Rente gehen. Eine Rente ohne Abzüge ist mit der Vollendung des 63. Lebensjahres möglich. Die Rente mit 60 ist mit Abzügen von bis zu 10,8 Prozent im Rahmen des Möglichen.

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Rente mit 60 für Arbeitslose

Auch Arbeitslose haben die Möglichkeit bereits mit 60 Jahren in die Altersrente zu gehen. Dazu müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Ähnlich wie bei den Frauen müssen mindestens 15 Jahre Beitragszeiten vorliegen und
  • Acht Jahre Beitragszeiten müssen unmittelbar vor Renteneintritt liegen

Allerdings muss die Arbeitslosigkeit mindestens 52 Wochen nach dem Tag bestehen, an dem das Alter des Versicherten 58 Jahre und sechs Monate beträgt. Zudem ist die Rente mit 60 nur für Arbeitslose möglich, die vor Dezember 1948 geboren worden sind.

Achtung: Arbeitslose, die zwischen Dezember 1948 und Ende 1951 geboren worden sind, können frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen.

Wie hoch können die Rentenabzüge ausfallen?

Insofern die vorzeitige Rente nicht abzugsfrei ist, müssen Frührentner mit Abzügen von 0,3 Prozent pro Monat rechnen. Dies bedeutet, dass jeder Monat, der vorzeitig in Rente verbracht wird zu einem dauerhaften Rentenabzug führt.

Beispielrechnung:

Wer regulär mit 65 Jahren in Rente gehen würde, aber vorzeitig mit 60 in Rente geht, muss mit insgesamt 18 Prozent (60 Monate x 0,3 %) weniger Rente rechnen.

Geringe Rente und ein Leben in Altersarmut?

Wer verfrüht in Rente geht, muss mir Abstrichen von der so wie so schon geringen gesetzlichen Rente rechnen. Viele Rentner in Deutschland sind daher auf Sozialleistungen im Alter angewiesen.  Über die eigene Beerdigung in der Familie zu reden, fällt schwer. Doch gerade zukünftige Rentner, die in Altersarmut leben, sollten sich darüber Gedanken machen. Was passiert, wenn die Erbmasse nicht für die eigene Beerdigung ausreicht? Dann müssen die nächsten Angehörigen die Kosten begleichen. Wer hier vorbeugen möchte, kann dies mit einer Sterbegeldversicherung tun. Häufig kann diese bis in ein hohes Alter abgeschlossen werden. Vorteil: Das Geld einer Sterbegeldversicherung wird bei Sozialleistungen nicht angerechnet, wie zum Beispiel Kapital auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto.

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Die Rente mit 63 Jahren

Das reguläre Renteneinstiegsalter wird gerade schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht. Ab dem Jahrgang 1964 müssen alle mit 67 Jahren in Rente gehen. Wer seine Rente schon mit 63 Jahren antreten möchte, muss Abzüge auf die Altersrente in Kauf nehmen.

Rentenabzüge abhängig von der Regelaltersgrenze

Prinzipiell ist ein verfrühter Rentenbeginn für jeden Menschen möglich. Allerdings bedeutet die vorgeschobene Rente, dass Abschläge auf die Altersrente fällig werden. Dies betrifft nicht nur die Zeit bis die Regelaltersgrenze erreicht ist, sondern den Rest des Lebens. Ein vorgezogener Rentenbeginn sollte daher gut kalkuliert werden.

 

Verfrühter Renteneintritt mit 63Auswirkung auf die Rente
Wie hoch sind die Rentenabschläge?Rentenabschläge betragen 0,3 Prozent pro Monat
Was passiert mit den Rentenbeiträgen bei vorzeitiger Rente?Vorgezogener Rentengebinn schmälert die Rentenbeiträge
Von was hängen die Rentenabzüge noch ab?Rentenabzüge hängen durch Anhebung der Regelaltersgrenze stark vom Geburtsjahr ab
Wer kann ohne Abzüge mit 63 in Rente gehen?Ohne Abzüge können Schwerbehinderte, die vor 1952 geboren sind, mit 63 in Rente gehen

Exkurs: Bald Rentner - Was kommt dann?

Viele Menschen arbeiten ihr Leben lang auf den Renteneintritt hin. Sei es mit 63, 65 oder 67 Jahren. Als Rentern kann man sein Leben dann in vollen Zügen genießen und sich seine wohl verdiente Zeit einteilen. Doch für viele Menschen bedeutet der Renteneintritt auch eine große Umstellung - u.a keinen geregelten Tagesablauf mehr. Auch wenn man sich mit dem Thema Tod nicht auseinandersetzen möchte, ist das Thema nach dem Renteneintritt präsent wie nie: Testament, Nachlassverfügung und Bestattungsvorsorge. Um später die Familienangehörigen wenigstens in diesen Dingen zu entlasten. Da man sich erst spät mit diesem Thema auseinandersetzt, kann eine Absicherung schwierig sein. Jedoch gibt es zu günstigen Konditionen Sterbegeldversicherungen. Diese werden ohne Gesundheitsprüfung angeboten und dienen dazu die Kosten für die Beerdigung abzudecken.

Renteneinbußen ausgleichen mit privater Altersvorsorge

Wer verfrüht in Rente gehen möchte, muss hohe monatliche Einbußen in Kauf nehmen. Wer hier nicht schon früh angefangen hat mit einer privaten Rentenversicherung vorzusorgen, muss sich im Rentenalter entscheiden, ob ein früherer Renteneintritt mit 63 Jahren überhaupt finanziell möglich ist.

Mit einer privaten Altersvorsorge die Lücke schließen

Oft werden nach einigen Jahren Lebensversicherungen fällig oder ein Erbe steht an. Wer jetzt eine größere Menge Geld zur Verfügung hat, kann diese nutzen, um die Renteneinbußen auszugleichen. Die sogenannte Versorgungslücke im Alter beschreibt, wie viel Ihnen im Rentenalter fehlen würde.

Höhe der Rentenabschläge

Denn die Abschläge betragen immerhin 0,3 Prozent pro Monat, den man eher in Rente gegangen ist.

Ein Beispiel zur Höhe der Rentenabzüge:

Wer regulär mit 65 Jahren in Rente gehen soll, aber bereits mit 63 Jahren den Ruhestand vorzieht, muss lebenslang Rentenabzüge von 7,2 Prozent in Kauf nehmen. Im Prinzip ist der Rentenverlust sogar noch höher, da man auch zwei Jahre weniger Rentenbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Gerade dann, wenn keine private Altersvorsorge die gesetzlichen Leistungen ergänzt, kann ein verfrühter Rentenbeginn daher erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten.

Rentenabzüge und die Anhebung der Regelaltersgrenze

Für Menschen, die bis 1946 geboren worden sind, gilt noch die alte Regelaltersgrenze von 65 Jahren. Bis Jahrgang 1958 erhöht sich die Grenze per Jahr um einen Monat auf 66 Jahre, dann bis Jahrgang 1964 um je 2 Monate auf 67 Jahre.Da die Regelaltersgrenze momentan stufenweise erhöht wird, hängen die Abzüge, die Sie bei einem verfrühten Rentenbeginn in Kauf nehmen müssen, stark von Ihrem Geburtsdatum ab.

Rente mit 63 ohne Abzüge

Wer schwerbehindert ist und vor 1952 geboren worden ist, der kann auch gänzlich ohne Abzüge im Alter von 63 Jahren in Rente gehen, sofern eine Mindestversicherungszeit von 35 Jahren vorliegt.

Für Schwerbehinderte die 1952 oder später geboren worden sind, muss berücksichtigt werden, dass es bei ihnen ebenfalls zu einer stufenweisen Erhöhung der Altersgrenze um zwei Jahre auf 65 Jahre kommt.

Das bedeutet, dass später Geborene zwar noch immer mit 63 in Rente gehen können, dies aber nur mit Abschlägen abhängig von der Regelaltersgrenze.

Die Rente mit 65 Jahren

Die Regelaltersgrenze für den Eintritt in die Altersrente wird seit 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben. Das bedeutet, dass sich für alle Menschen, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren worden sind, die Regelaltersgrenze in Schritten von ein bzw. zwei Monaten erhöht.

Die Rente mit 65 in der Übersicht

Bis zum Jahr 2011 galt die Regelaltersgrenze von 65 Jahren. Menschen, die vor 1947 geboren worden sind, konnten also ohne Abzüge mit 65 Jahren in Rente gehen.

Renteneintritt mit 65Auswirkung auf die Rente
Wie hoch fallen die Rentenabzüge aus?Die Rentenabzüge betragen pro Monat 0,3 Prozent.
Besteht die Möglichkeit ohne Abzüge in Rente zu gehen?Ja, wer 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat oder Menschen die vor 1947 geboren worden sind.
Gibt es Unterschiede bei der Regelung für Beamte?Nein, auch Beamte werden bis 67 Jahre arbeiten. Sofern Sie 45 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt haben, können Sie ebenfalls mit 65 Jahren in Rente gehen.

Rente mit 65 mit Abzüge

Wer jetzt mit 65 Jahren in Rente gehen will, muss mit Abzügen auf die Rentenleistungen rechnen. Diese betragen pro Monat 0,3 Prozent.

Beispielrechnung:

Wer beispielsweise zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze in die Altersrente übergehen möchte, muss mit einem Rentenabzug von 7,2 Prozent rechnen. Geht man von einer durchschnittlichen Rente von 1.200 Euro aus, sind das immerhin rund 86 Euro, die man monatlich weniger zur Verfügung hat.

Rente mit 65 ohne Abzüge

Wer insgesamt mindestens 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kann jedoch auch weiterhin noch mit 65 Jahren in Altersrente gehen, ohne auf Leistungen verzichten zu müssen.
Parallel zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre wird auch die Altersgrenze für Schwerbehinderte angehoben. Hier wird die Rente von 63 Jahre auf 65 Jahre angepasst. Allerdings können Menschen mit einer schweren Behinderung, die vor dem 1. Januar 1952 geboren worden sind, weiterhin früher in Rente gehen.

Rente mit 65 vs. Rente mit 67

Durch die gesteigerte Lebenserwartung beziehen die Menschen im Schnitt auch viel länger Rente. So ist es notwendig die Altersgrenze zu erhöhen. Dies hat neben der Stabilität der Rentenbeiträge aber auch andere Vorteile für die Versicherten. Da sie zwei Jahre länger in die Rentenversicherung einzahlen, erhöht sich die eigentliche Rente. Da die Leistungen jedoch insgesamt häufig zu gering ausfallen, empfiehlt es sich, zusätzlich mit einer privaten Altersvorsorge für den eigenen Lebensabend zu sparen.

Viele Menschen betrachten die Anhebung der Regelaltersgrenze kritisch, vor allem dann, wenn sie selbst davon betroffen sind, bzw. betroffen sein werden. Jedoch wird die Anhebung der Altersgrenze aufgrund des demografischen Wandels nötig. Denn einerseits gibt es immer weniger Berufstätige, die in die Rentenversicherung einzahlen und damit die Renten der älteren Mitbürger finanzieren.

Regelung für Beamte

Die Regelung zur Rente mit 67 hat auch auf die Beamtenversorgung Auswirkungen. Auch das Versorgungsrecht der Bundesbeamten wird angepasst, so dass ab dem Jahr 2029 alle Beamten grundsätzlich bis 67 Jahre arbeiten werden. Jedoch werden Beamte ebenso wie normale Rentenversicherte auch bereits mit 65 Jahren in Pension gehen können, ohne Abschläge in Kauf nehmen zu müssen, wenn sie 45 Dienstjahre absolviert haben.

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Die Rente mit 67 Jahren

Zwischen 2012 und 2029 steigt die Regelaltersrente von 65 auf 67 Jahre. Ab dem Geburtenjahrgang 1947 erfolgt die Anhebung erst in Einmonatsschritten, ab dem Jahrgang 1959 in Zweimonatsschritten. Alle ab 1964 Geborenen erhalten ihre Rente dann erst mit 67 Jahren.

Wer geht mit 67 Jahren in Rente?

Der Anspruch auf die Altersrente besteht mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze, wenn der Rentenversicherte die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat. Da die Regelaltersgrenze seit 2012 schrittweise angehoben wird, ist der Renteneintritt abhängig vom Geburtsjahr des Rentenversicherten.

Der Jahrgang 1947 kann beispielsweise mit 65 Jahren und einem Monat in Rente gehen, 1948 Geborene erhalten die Altersrente mit 65 Jahren und zwei Monaten und so weiter. Ab dem Jahrgang 1959 steigt wird die Regelaltersgrenze um jeweils zwei Monate angehoben. Wer ab 1964 geboren wurde, erhält die Rente mit 67.

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Bekomme ich eine höhere Rente, wenn ich bis 67 arbeite?

Wenn zwei Jahre länger in die Rentenversicherung eingezahlt wird, fällt die Rente ab dem 67. Lebensjahr auch dementsprechend höher aus. Wer länger arbeitet, kann demnach auch seine Rente erhöhen.

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Was passiert, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht bis 67 arbeiten kann?

Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht oder nur noch eingeschränkt in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt durch die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu bestreiten, ist vermindert erwerbsfähig und kann nicht auf die Rente mit 67 warten. Eine Rente wegen Erwerbsminderung können berufsunfähige Rentenversicherte beantragen, die vor 1961 geboren sind, die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben und in den letzten fünf Jahren vor dem Eintritt der Berufsunfähigkeit drei Jahre lang Pflichtbeiträge eingezahlt haben.

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Müssen auch Schwerbehinderte bis 67 Jahre arbeiten?

Für schwerbehinderte Menschen gelten andere Altersgrenzen. Auch hier hängt das Renteneintrittsalter von dem Geburtsjahr des Rentenversicherten ab. Die Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen wird für die Jahrgänge ab 1952 schrittweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. Derzeit kann ein Anspruch auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen frühestens nach Vollendung des 60. Lebensjahres bestehen, bis zum Jahr 2029 steigt der früheste Rentenbeginn auf 62 Jahre.

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Kann ich nach 45 Arbeitsjahren noch mit 65 in Rente gehen?

Für Rentenversicherte, die 45 Jahre lang Pflichtbeiträge gezahlt haben, wurde mit der Anhebung der Regelaltersgrenze die Altersrente für besonders langjährig Versicherte eingeführt. Wenn Sie eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben (Zeiten der Arbeitslosigkeit werden nicht hinzugerechnet), können Sie ohne Abschläge mit 65 Jahren in Rente gehen.

Rente mit 67 - Pro & Contra

Seitdem die Bundesregierung die Verlängerung der Lebensarbeitszeit beschlossen hat, wird über die Vor- und Nachteile der Rente mit 67 diskutiert. Hier finden Sie in übersichtlicher Form die Meinungen der Deutschen und die wichtigsten Argumente.

Was spricht für die Rente mit 67?

Durch die weiter steigende Lebenserwartung und die stetig sinkenden Geburtenzahlen müssen künftig immer weniger Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr Rentenbezieher finanzieren.

Generationengerechtigkeit soll gesichert werden

Die Bundesregierung hat aus diesem Grund die stufenweise Anhebung der Altersgrenze vom bisher 65. Lebensjahr auf das 67. Lebensjahr beschlossen. Damit sollen die Generationengerechtigkeit gesichert und die gesetzlichen Beitrags- und Niveausicherungsziele einhalten werden.

Die Idee dahinter: Wer zwei Jahre länger einer rentenversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht, leistet zum einen zwei Jahre länger Beitragszahlungen an die Rentenkasse und benötigt zum anderen zwei Jahre weniger Rentenzahlungen.

Geringere Beitragsbelastung für jüngere Beschäftigte

Mit der verlängerten Lebensarbeitszeit können somit die finanzielle Grundlage und die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung nachhaltig gewährleistet werden, ohne jüngere Beschäftigte mit zu starken Beitragserhöhungen zu belasten. Ein weiteres Argument für die Rente mit 67 ist, dass ältere Beschäftigte dem Arbeitsmarkt länger erhalten bleiben können, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Was spricht gegen die Rente mit 67?

Derzeit gehen Frauen im Schnitt mit 63,3 Jahren und Männer durchschnittlich mit 63,8 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand.

Rente mit 67 - in körperlich anstrengenden Berufen kaum denkbar

Vor allem Menschen in körperlich anstrengenden Berufen scheint eine berufliche Tätigkeit bis zum 67. Lebensjahr undenkbar. Aus diesem Grund verstehen sie die Anhebung des Regelrentenalters als eine versteckte Kürzung ihrer Rentenbezüge. Denn wer früher in Rente geht als es der Gesetzgeber vorsieht, muss mit monatlichen Abschlägen rechnen.

Die Rente mit 70 Jahren

Obwohl die Grenze für den regulären Renteneintritt auf 67 Jahre angehoben wird, fordern Experten mittlerweile die Rente mit 70, um das Rentensystem auf Dauer zu stabilisieren. Dabei können sich viele Deutsche schon jetzt nicht vorstellen, bis ins hohe Alter zu arbeiten.

Warum wird die Rente mit 70 gefordert?

Der Grund, weshalb die Deutschen künftig nicht mehr mit 65, sondern erst mit 67 Jahren regulär in Rente  gehen dürfen, liegt auf der Hand:

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt stetig und immer mehr Rentner beziehen immer länger ihre Rente. Das macht eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf Dauer unabdingbar, denn die Rentenkassen füllen sich nicht von allein. Die Bundesregierung hat mit der Anhebung der Regelaltersgrenze um zwei Jahre zwar großes Aufsehen erregt, doch aus Expertensicht stellt selbst die Rente mit 67 nur einen Zwischenschritt dar, um das Rentensystem langfristig zu stabilisieren.

Wer fordert die Rente mit 70?

Geht es nach der EU-Kommission, so sollten alle Euroländer spätestens ab dem Jahr 2060 die Rente mit 70 einführen. Da der demografische Wandel fortschreitet – die Geburtenraten immer geringer und die Lebenserwartung gleichzeitig immer höher werden – können die Renten nach Ansicht der Experten künftig nur noch durch die verlängerte Lebensarbeitszeit finanziert werden. Für Deutschland hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden berechnet, dass die Rente mit 67 schon bald keine nennenswerte Wirkung mehr auf die Kassenlage der gesetzlichen Rentenversicherung zeigen wird.

Bereits heute würde ein Rentner im Schnitt fünf Jahre länger Rente beziehen als ein Arbeitsnehmer, der im Jahr 1910 geboren wurde. Wirtschaftsnahe Einrichtungen wie das Institut für deutsche Wirtschaft in Köln vertreten daher die Meinung, dass ein weiterer Anstieg des Rentenzugangsalters in Deutschland gerechtfertigt sei. Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) empfahl den Deutschen im "Rentenausblick 2012" ein höheres Renteneintrittsalter. Wissenschaftler fordern schon seit geraumer Zeit, dass die Altersgrenze der Regelaltersrente dringend an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden sollte.

Welche Gründe gibt es für die Rente mit 70?

Demografischer Wandel

Seit Jahren sinkt die Geburtenrate in Deutschland und die Zahl der älteren Bürger steigt. Für die Zukunft bedeutet das, dass immer weniger jüngere Arbeitnehmer immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren müssen. Eine Anhebung der Rentenbeiträge und eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit sind Möglichkeiten, die Finanzierung der gesetzlichen Rente künftig sicherzustellen.

Steigende Lebenserwartung

In den Industrienationen steigt die Lebenserwartung der Menschen alle sieben Jahre um ein weiteres Jahr an. Je älter die Deutschen werden, desto länger erhalten sie die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Das leert auf Dauer natürlich die Rentenkassen, insbesondere dann, wenn dort immer weniger eingezahlt wird.

Welche Folgen hätte die Rente mit 70?

Wer insgesamt mindestens 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat, kann jedoch auch weiterhin noch mit 65 Jahren in Altersrente gehen, ohne auf Leistungen verzichten zu müssen.

Parallel zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre wird auch die Altersgrenze für Schwerbehinderte angehoben. Hier wird die Rente von 63 Jahre auf 65 Jahre angepasst. Allerdings können Menschen mit einer schweren Behinderung, die vor dem 1. Januar 1952 geboren worden sind, weiterhin früher in Rente gehen.

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Neue Pläne zur Rente nach 45 Arbeitsjahren

2007 hat die Bundesregierung beschlossen, dass das Renteneintrittsalter ab 2012 stufenweise angehoben wird, bis im Jahr 2029 die abschlagsfreie Rentenzahlung erst mit 67 Jahren möglich ist. Lediglich Personen mit 45 Arbeitsjahren können früher in Rente gehen, ohne Abschläge in Kauf nehmen zu müssen.

Abschlagsfreie Rente bei 45 Beitragsjahren

Seit dem Beschluss über die Erhöhung der Regelaltersgrenze können nur noch Menschen die volle Rente mit 65 beziehen, die 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt haben. Diese Regelung wird oft falsch verstanden, da die betroffenen Personen nur an die 45 Arbeitsjahre und nicht an die Altersgrenze denken. Denn 45 Beitragsjahre bedeuten nicht, dass nach Ablauf dieser Zeit automatisch die volle Rente bezogen werden kann.

Beispielrechnung: 45 Arbeitsjahre

Jemand, der schon mit 18 Jahren mit dem Arbeiten angefangen und dabei durchweg seine Rentenbeiträge gezahlt hat, kommt bereits mit 63 Jahren auf die nötige Anzahl der Arbeitsjahre, die für eine abschlagsfreie Rente notwendig sind. Doch wichtig ist, dass diese erst gezahlt wird, wenn der Betroffene 65 Jahre alt ist. Wenn schon früher die Rente gezahlt werden soll, sind Abschläge fällig. Der 63-Jährige muss also noch weitere zwei Jahre arbeiten gehen, um die volle Rente nach 45 Beitragsjahren zu beziehen.

Keine Vorsorge? Sterbegeldversicherung deckt die Beerdigungskosten

In vielen Familien wird ungern über den Tod gesprochen. Neben der Trauer müssen sich die Hinterbliebenen dann um die Beerdigung kümmern. Sofern die Erbmasse nicht ausreicht, um die Bestattung zu bezahlen, werden die nächsten Angehörigen die Kosten übernehmen müssen.

Um wenigstens hier die Hinterbliebenen zu schützen, können Verbraucher eine Sterbegeldversicherung abschließen. Auch wenn auf einem Extra-Konto für die Beerdigung gespart wird, kann es sein, dass der Staat zugreift. Gerade wenn man im Alter auf Sozialleistungen angewiesen ist. Das Geld einer Sterbegeldversicherung bleibt hingegen unangetastet.

Pläne der SPD: Versicherungs-statt Beitragsjahre beachten

Sigmar Gabriel von der SPD hat sein eigenes Rentenkonzept vorgestellt. Neben den Plänen zum Rentenniveau und der Solidar-Rente sieht das Programm Nachbesserungen bei der Rente nach 45 Beitragsjahren vor. Mehr über die Solidar Rente.

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Zwei wichtige Neuerungen sind nach Gabriels Ansicht nötig:

Einerseits darf nicht mehr von 45 Beitragsjahren, sondern von 45 Versicherungsjahren ausgegangen werden. Andererseits würde nach den SPD-Plänen die daran gekoppelte Altersgrenze von 65 Jahren entfallen. Sollten die Versicherungs- und nicht die Arbeitsjahre ausschlaggebend für einen Renteneintritt ohne finanzielle Einbußen mit 65 sein, würden davon vor allem die Frauen profitieren. Denn Arbeits- bzw. Beitragsjahre bezeichnen die Zeiten, in denen in die Rentenkasse gezahlt wurde. Versicherungsjahre hingegen gelten dann, wenn Personen nur versichert sind, aber keine Beiträge zahlen. Dies ist beispielsweise während der beitragslosen Zeit bei der Kindererziehung der Fall. Auch Perioden der Arbeitslosigkeit zählen als Versicherungsjahre.

Die Rente ohne Abschläge soll nach Gabriel dann gezahlt werden, wenn die 45 Versicherungsjahre erreicht sind, unabhängig davon, wie alt der Betroffene zu diesem Zeitpunkt ist. Personen, die demnach mit 63 oder 64 Jahren die nötigen Versicherungsjahre erreicht haben, müssen nicht erst bis 65 warten, um die die volle Rente zu beziehen. Stattdessen bekommen sie sofort eine Rente ohne Abschläge, wenn es nach den SPD-Plänen geht.

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Mögliche Kosten einer Rente mit 45 Versicherungsjahren

Um die Pläne finanziell umsetzen zu können, müsste die Rentenkasse zusätzliche 5,4 Milliarden Euro stemmen. Dieses Geld soll erwirtschaftet werden, indem auf die bislang beabsichtigte Beitragssenkung für die gesetzliche Rentenversicherung auf 19 Prozent verzichtet wird. Stattdessen soll der Beitragssatz bis 2030 stetig auf 22 Prozent steigen.

Rente mit 65: Konsequenzen für Menschen ohne 45 Beitragsjahre

Inwiefern und ob die Pläne der SPD umgesetzt werden, ist bisher offen. Wenn die benötigten 45 Beitragsjahre nicht erreicht werden, muss derzeit bis 67 gearbeitet werden, um die volle Rente zu bekommen. Andernfalls werden 0,3 Prozent der errechneten Rente für jeden Monat abgezogen, den der Rentenbezieher vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente geht.

Beispiel:

Wer demnach im Alter von 65 Jahren Renten bekommen will, muss bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren mit 7,2 Prozent weniger Rente pro Monat auskommen. Bei einer angenommenen monatlichen Rente von 1000 Euro bedeutet dies ein Minus von 72 Euro. Jahr für Jahr sind das 864 Euro weniger.

Pflegeversicherung

Die wenigsten Menschen beschäftigen sich gern mit der Möglichkeit, selbst einmal pflegebedürftig zu werden. Doch gerade ältere Menschen sollten sich Gedanken über ihre Absicherung im Ernstfall machen. Eine private Pflegeversicherung kann dieses Problem lösen. Die private Pflegeversicherung gehört zu den wichtigsten Zusatzversicherungen auf dem Markt. Sie schützt Betroffene und Angehörige vor den finanziellen Folgen, wenn der Versicherte pflegebedürftig wird.

Die gesetzliche Pflegeversicherung unterstützt Sie finanziell, wenn Sie auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Dennoch reicht der gesetzliche Schutz nicht aus. Wer zum Pflegefall wird, kann die entstehenden Kosten mit der staatlichen Absicherung allein nicht decken. Aus diesem Grund kann eine private Pflegeversicherung die entstehende Pflegelücke schließen und sorgt zusätzlich dafür, dass Sie nicht Ihre Rente oder andere Einnahmen im Alter für Pflegeleistungen aufwenden müssen.

Sie wollen jetzt vorsorgen und wissen nicht, welche Variante der privaten Pflegeversicherung Sie im Pflegefall am besten vor Kosten schützt? Hier können Sie Ihr kostenloses Angebot zur Pflegeversicherung anfordern!

Sterbegeld

Mit einer Sterbegeldversicherung haben Sie die Möglichkeit, die späteren Bestattungskosten mit einer Versicherung zu finanzieren. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn man sichergehen möchte, dass die eigenen Wünsche hinsichtlich der Trauerfeier berücksichtigt werden und man gleichzeitig die Hinterbliebenen nicht finanziell belasten möchte. Denn eine Beerdigung in Deutschland kann im Schnitt 8.000 Euro kosten. Mit einer Sterbegeldversicherung zahlen Sie pro Monat einen kleinen Beitrag und gehen so sicher, dass bei Ihrem Tod die Beerdigungskosten beglichen werden. Doch welche Sterbegeldversicherung ist am besten zur Bestattungsvorsorge geeignet? Und auf welche Besonderheiten sollten Verbraucher achten?

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