Rente mit 63 Jahren

Rente mit 63 Jahren

Das reguläre Renteneinstiegsalter wird gerade schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht. Ab dem Jahrgang 1964 müssen alle mit 67 Jahren in Rente gehen. Wer seine Rente schon mit 63 Jahren antreten möchte, muss Abzüge auf die Altersrente in Kauf nehmen.

Rentenabzüge abhängig von der Regelaltersgrenze

Prinzipiell ist ein verfrühter Rentenbeginn für jeden Menschen möglich. Allerdings bedeutet die vorgeschobene Rente, dass Abschläge auf die Altersrente fällig werden. Dies betrifft nicht nur die Zeit bis die Regelaltersgrenze erreicht ist, sondern den Rest des Lebens. Ein vorgezogener Rentenbeginn sollte daher gut kalkuliert werden.

 
Verfrühter Renteneintritt mit 63 Auswirkung auf die Rente
Wie hoch sind die Rentenabschläge? Rentenabschläge betragen 0,3 Prozent pro Monat
Was passiert mit den Rentenbeiträgen bei vorzeitiger Rente? Vorgezogener Rentengebinn schmälert die Rentenbeiträge
Von was hängen die Rentenabzüge noch ab? Rentenabzüge hängen durch Anhebung der Regelaltersgrenze stark vom Geburtsjahr ab
Wer kann ohne Abzüge mit 63 in Rente gehen? Ohne Abzüge können Schwerbehinderte, die vor 1952 geboren sind, mit 63 in Rente gehen

Renteneinbußen ausgleichen mit privater Altersvorsorge

Wer verfrüht in Rente gehen möchte, muss hohe monatliche Einbußen in Kauf nehmen. Wer hier nicht schon früh angefangen hat mit einer privaten Rentenversicherung vorzusorgen, muss sich im Rentenalter entscheiden, ob ein früherer Renteneintritt mit 63 Jahren überhaupt finanziell möglich ist.

Mit einer privaten Altersvorsorge die Lücke schließen

Oft werden nach einigen Jahren Lebensversicherungen fällig oder ein Erbe steht an. Wer jetzt eine größere Menge Geld zur Verfügung hat, kann diese nutzen, um die Renteneinbußen auszugleichen. Die sogenannte Versorgungslücke im Alter beschreibt, wie viel Ihnen im Rentenalter fehlen würde. Lesen Sie hier mehr dazu.

Exkurs: Bald Rentner - Was kommt dann?

Viele Menschen arbeiten ihr Leben lang auf den Renteneintritt hin. Sei es mit 63, 65 oder 67 Jahren. Als Rentern kann man sein Leben dann in vollen Zügen genießen und sich seine wohl verdiente Zeit einteilen. Doch für viele Menschen bedeutet der Renteneintritt auch eine große Umstellung - u.a keinen geregelten Tagesablauf mehr. Auch wenn man sich mit dem Thema Tod nicht auseinandersetzen möchte, ist das Thema nach dem Renteneintritt präsent wie nie: Testament, Nachlassverfügung und Bestattungsvorsorge. Um später die Familienangehörigen wenigstens in diesen Dingen zu entlasten. Da man sich erst spät mit diesem Thema auseinandersetzt, kann eine Absicherung schwierig sein. Jedoch gibt es zu günstigen Konditionen Sterbegeldversicherungen. Diese werden ohne Gesundheitsprüfung angeboten und dienen dazu die Kosten für die Beerdigung abzudecken.

Höhe der Rentenabschläge

Denn die Abschläge betragen immerhin 0,3 Prozent pro Monat, den man eher in Rente gegangen ist.

Ein Beispiel zur Höhe der Rentenabzüge:

Wer regulär mit 65 Jahren in Rente gehen soll, aber bereits mit 63 Jahren den Ruhestand vorzieht, muss lebenslang Rentenabzüge von 7,2 Prozent in Kauf nehmen. Im Prinzip ist der Rentenverlust sogar noch höher, da man auch zwei Jahre weniger Rentenbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Gerade dann, wenn keine private Altersvorsorge die gesetzlichen Leistungen ergänzt, kann ein verfrühter Rentenbeginn daher erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten.

Rentenabzüge und die Anhebung der Regelaltersgrenze

Renteneintritt mit 63 Jahren
Rente mit 63 mit 
hohen Rentenabzügen

Für Menschen, die bis 1946 geboren worden sind, gilt noch die alte Regelaltersgrenze von 65 Jahren. Bis Jahrgang 1958 erhöht sich die Grenze per Jahr um einen Monat auf 66 Jahre, dann bis Jahrgang 1964 um je 2 Monate auf 67 Jahre.Da die Regelaltersgrenze momentan stufenweise erhöht wird, hängen die Abzüge, die Sie bei einem verfrühten Rentenbeginn in Kauf nehmen müssen, stark von Ihrem Geburtsdatum ab.

Rente mit 63 ohne Abzüge

Wer schwerbehindert ist und vor 1952 geboren worden ist, der kann auch gänzlich ohne Abzüge im Alter von 63 Jahren in Rente gehen, sofern eine Mindestversicherungszeit von 35 Jahren vorliegt.

Für Schwerbehinderte die 1952 oder später geboren worden sind, muss berücksichtigt werden, dass es bei ihnen ebenfalls zu einer stufenweisen Erhöhung der Altersgrenze um zwei Jahre auf 65 Jahre kommt.

Das bedeutet, dass später Geborene zwar noch immer mit 63 in Rente gehen können, dies aber nur mit Abschlägen abhängig von der Regelaltersgrenze.