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Aktien, Rentenpapiere, Fonds

Aktien sind Anteile an Wirtschaftsunternehmen – ihre Wertentwicklung hängt vom Erfolg des Unternehmens ab. Aktien bringen auf lange Sicht erfahrungsgemäß eine höhere Rendite als Privatrenten, Lebensversicherungen oder Banksparpläne – dafür riskiert der Anleger auch Verluste. Aktienkäufer sollten sich deshalb gut auskennen und ihr Kapital auf unterschiedliche Werte verteilen, um das Risiko zu streuen. Zur Altersvorsorge sollte man nur den kleineren Teil seiner Vorsorge in Aktien investieren.


Rentenpapiere sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Staaten, Wirtschaftsunternehmen oder Kreditinstituten ausgegeben werden. So bieten Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland (z.B. Bundesschatzbriefe) eine

vergleichbare Rendite wie Festgeldanlagen bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Gleiches gilt für Rentenpapiere, die auf Kreditinstitute lauten (z.B. Inhaberschuldverschreibungen). Anleihen von Unternehmen mit guter Bonität bringen eine etwas bessere Verzinsung bei überschaubarem Risiko.

Höhere Renditechancen – aber auch höheres Risiko

Aktien- oder Rentenfonds nehmen dem Käufer die Arbeit der Marktbeobachtung ab. Wer sein Risiko streuen und gleichzeitig von den Wachstumschancen der Finanzmärkte profitieren will, liegt mit Fondsanteilen richtig. Dabei gilt: je höher der Aktienanteil, desto größer sind die Chancen, aber auch das Risiko. Die Rendite der einzelnen Fonds ist abhängig von der Güte des Fondsmanagements – Fachzeitschriften wie z.B. Finanztest veröffentlichen regelmäßig Daten über den Erfolg der Investmentfonds.
Die Flexibilität von Aktien, Renten und Fonds ist hoch: wer schnell an sein Geld muss, kann die Papiere jederzeit verkaufen. Eine Riester-Förderung gibt es für den Kauf von Wertpapieren in eigener Regie nicht.

 

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